Nach dem entspannten gestrigen Nachmittag in Tineo und mit drei Tageswanderungen in den Beinen werden wir ab heute bemerken, wie unser Körper besser in Form ist. Die nächsten Wanderungen werden sehr viel einfacher sein. Der vierte Tag ist der Wendepunkt.

Lassen Sie uns den Camino Primitivo fortsetzen!

Die heutige Tageswanderung verläuft über Täler und Wälder, durch die asturische Flüsse fließen. Wir werden erneut durch zahlreiche kleine Weiler kommen, die sich inmitten einer idyllischen Umgebung befinden. Der Preis für diese wunderbare Szenerie sind kilometerlange Anstiege.

Wenn Sie darüber nachdenken, den Jakobsweg ab Oviedo zu machen, erzählen Sie uns von Ihren Plänen für den Jakobsweg und wir werden Sie kontaktieren, um Sie zu beraten.









  1. [tracking-info]
    1. Ich erkläre mich mit der Datenschutzerklärung.

Reiseroute abschnitt Tineo – Pola de Allande

Der heutige Abschnitt ist 28,2 Kilometer lang. Zwischen Salas und La Guardia wird ein Höhenunterschied von etwa 200 Metern überwunden. Danach werden diese Meter wieder bergabwärts zurückgelegt, um zur Abzweigung nach Obona zu gelangen. Dann nehmen wir aufeinander folgende Böschungen in Angriff. Wir gehen zum Schluss 300 Meter nach Pola de Allande hinunter, um die Tageswanderung zu beenden.

Der Straßenbelag auf dieser Etappe befindet sich gegebenenfalls im schlechten Zustand, da einige der Abschnitte regelmäßig voller Schlamm sind, sei es wegen der Regenfälle oder der Bäche, die in der Nähe der Strecke fließen.

Tineo (KM 0). Beginn des Abschnitts

Tineo

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Im Zentrum von Tineo gibt es einige Lokale, die früh öffnen und in denen Sie frühstücken können, bevor Sie in den Tag starten. Buen Camino!

Zu Beginn der Tageswanderung begeben wir uns zum Rathaus des Ortes. Danach biegen wir rechts auf die Straße Calvo Sotelo ab, die später zur Avenida González Mayo wird. Nach 150 Metern gehen wir rechts auf der Straße Calle Venera de la Conda hoch, die uns zur Straße Calle de la Fuente bringen wird.

Kurz danach kommen wir in Fuente de San Juan an. Bald darauf verschwindet der Asphalt und wir biegen links auf einen Weg voller Laubbäume ab, auf dem wir den Bach von Robeu überqueren (km 2,4).

Wir kommen am Aussichtspunkt von Letizia vorbei und setzen entlang der Sierra de Tineo unseren Weg fort. Unterwegs kommen wir in den Genuss von herrlichen Ausblicken auf die leonesischen Gipfel und treffen außerdem auf einen Wasserspeicher (km 3,5). Bis zum Bergpass von La Guardia (km 5,4) gehen wir bergaufwärts.

Hier begeben wir uns links auf einen asphaltierten Weg. Wir folgen ihm für 150 Meter und verlassen ihn auf der rechten Seite für einen mit Gras bewachsenen Wanderweg, der am Pico de Puliares verläuft. Kurz darauf kommen wir an einem Weg aus Beton aus, der uns zur Landstraße von Cerezal bringen wird. Wir gehen bis zur Landstraße AS-350 hinunter und befinden uns nun im Weiler Piedratecha (km 7,5).

Piedratecha (KM 7,5). 

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Das Kloster Santa María La Real de Obona liegt 350 Meter abseits vom Weg. Obwohl es sich im bedauernswerten Zustand befindet, empfehlen wir einen Besuch, da der Monarch Alfons II. auch den Besuch dieses Klosters vorschrieb, ebenso wie es beim Dorf Tineo der Fall war. Buen Camino!

Wir folgen der Landstraße AS-350 für mehrere Meter und verlassen sie auf dem linken Randstreifen. Wir begeben uns auf einen Wanderweg, der bis zur Abzweigung zum Kloster Santa María La Real de Obona durch eine waldige Gegend hinunterführt (km 9,2).

Wenn wir das Kloster besuchen möchten, nehmen wir die Abzweigung. Um von dort wieder auf den Jakobsweg zu gelangen, müssen wir den gleichen Weg wieder zurückgehen und zur Gabelung zurückkehren. Auf einer Straße gelangen wir zum Weiler Villaluz (km 11).

Wir kommen an einem Ausflugslokal und einem Brunnen vorbei und kommen an der Landstraße TI-3 aus. Wir folgen ihrem Verlauf und kommen durch mehrere Weiler der Gemeinde Obona: Vega del Rey (km 11,8) , Berrugoso, Las Tiendas (km 13) und schließlich Campiello (km 13,9).

Campiello (KM 13,9).

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Die Pilger, die gerne der Strecke von Hospitales folgen möchten, müssen in Campiello oder in Bores übernachten, da sich auf diesem Abschnitt die Abzweigung zum Puerto del Palo befindet. Buen Camino!

Auf der TI-3 kommen wir durch El Fresno, wo uns die Kapelle La Magdalena empfängt, und durch El Espín. Am Kilometer 7 verlassen wir die TI-3 auf der linken Seite und begeben uns auf die lokale Landstraße, die nach Pereda, Orrea und Sangoñedo führt. 

Wir folgen ihr für 350 Meter und verlassen sie dann auf der rechten Seite, um uns auf einen Wanderweg zu begeben, der uns nach Borres bringt (km 16,8). Wir kommen an der Bar Barín aus und gehen dahinter bis zur Landstraße AS-219 hinauf, die wir überqueren werden. Danach gehen wir geradeaus auf einem Weg aus Zement weiter.

Umgeben von einer schönen Landschaft begeben wir uns auf einen Waldweg, der entlang des Kiefernwaldes verläuft und uns zur Abzweigung zum Puerto del Palo, die der Route von Hospitales folgt, bringt. Wir ignorieren sie und gehen weiter geradeaus, um nach 200 Metern Samblismo (km 18,7), einem Weiler in Borres, zu erreichen.

Samblismo (KM 18,7).

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Auf diesem Abschnitt betreten und verlassen wir häufig die Landstraße. Denken Sie daran, auf dem Asphalt hintereinander zu gehen. Buen Camino!

Wir überqueren die AS-219 und lassen auf einem asphaltierten Weg, der uns nach La Mortera (km 19,7) bringt, was zur Gemeinde Cerredo gehört, den Ort hinter uns. Nach dem Fluss La Mortera gehen wir auf einem grasbewachsenen Weg, der bis zur Landstraße hinaufführt, weiter.

Auf mehreren Kilometern wechseln sich Wege und die Landstraße ab, bis wir den Tunnel und der AS-219 erreichen und zu einem weiteren Weiler von Cerredo, Colinas de Arriba, hinaufgehen (km 21,7). Nach ein paar hundert Metern verlassen wir erneut die Straße, in diesem Fall auf der rechten Seite, und gehen bis zum Fluss Villaverde hinunter.

Wir überqueren auf einer Brücke den Fluss und begeben uns auf einen hinaufführenden, asphaltierten Weg, auf dem wir erneut an der Landstraße auskommen. Wir folgen ihr und erreichen schließlich den Alto de Porciles (km 23) auf 773 Meter Höhe.

Porciles (KM 23).

Porciles

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Am Ortseingang von Porciles empfängt uns die Bar San Roque und am Ortsausgang befindet sich die Bar Casa Boto. Buen Camino!

Nach der Bar Casa Boto verlassen wir auf der linken Seite die Landstraße AS-219 und begeben uns auf einen steilen Abstieg zum Fluss Porciles. Dem folgt ein harter Anstieg, der mithilfe von Treppen zurückgelegt wird und der uns erneut zur Landstraße bringt.

Auf der Landstraße durchqueren wir das Dorf Lavadoira und erreichen den gleichnamigen Gipfel (km 25,2) auf 860 Meter Höhe. Kurz bevor wir am Schild ankommen, das auf den Beginn des Consejos Allande hinweist, begeben wir uns auf einen Weg, der am linken Randstreifen der Landstraße entsteht. Wir setzen unseren Weg am Fuße des Pico Corona nach oben fort, bis wir den Weiler Ferroy erreichen (km 27,2).

Wir durchqueren den Ort und kehren zum Asphalt zurück, dieses Mal ist es die AS-217, der wir für ein kurzes Stück folgen. Wir verlassen sie schon bald auf der linken Seite und nehmen am Ufer des Baches Caleyo eine Abkürzung, die uns zum Ortseingang von Pola de Allande führt (km 28,2).

Pola de Allande (KM 28,2).  Ende des Abschnitts

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In Pola de Allande ruht man sich am besten im Park El Toral aus. Bis morgen!

Der Nachmittag in Pola de Allande wird ruhig sein, ideal um sich von der langen Wanderung zu erholen und Unterhaltungen mit anderen Pilgern zu genießen. In der Kleinstadt können Sie den Park El Toral, das Palais von Ramos Ron und den Cienfuegos-Palast besuchen.

Anmerkungen auf dem abschnitt Tineo – Pola de Allande

Nachfolgend geben wir Ihnen ein paar Ratschläge und Empfehlungen, damit Sie den vierten Abschnitt des Camino Primitivo genießen können.

Vorsichtsmassnahmen auf dem abschnitt Tineo – Pola de Allande

Heute erwartet uns eine weitere Tageswanderung voller Höhenunterschiede, aber mit unvergleichlichen Ausblicken. Der Anstieg bis zum Bergpass von La Guardia kann man ziemlich gut zurücklegen.

Auf dem letzten Teil der Strecke muss man regelmäßigen Auf- und Abstiegen die Stirn bieten, die uns einige Meter bergabwärts führen, die wir danach aber wieder gewinnen müssen. Dieser Abschnitt geht also ziemlich in die Beine.

Gastronomie abschnitt Tineo – Pola de Allande

Im Folgenden empfehlen wir Ihnen ein paar Gerichte, die sie auf diesem Abschnitt genießen können.

  • Fleisch: Rind, Schwein, Wild und Geflügel.
  • Pote de berzas (Kohlgericht)
  • Pitu caleya (asturische Hähnchenart)
  • Tortilla al ron (mit Rum flambierte Süßspeise)
  • Mit Fleisch gefüllter Kohl
  • Gemüsekuchen
  • Pökelfleisch
  • Natillas (Pudding)
  • Milchreis
  • Ricotta
  • Haselnusskuchen
  • Testerlikör
  • Schnaps

Dienstleistungen auf dem abschnitt Tineo – Pola de Allande

Auf dem vierten Abschnitt des Camino Primitivo gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten. Im Folgenden stellen wir Ihnen Informationen zu ihnen bereit.

Dienstleistungen auf dem abschnitt Tineo - Pola de Allande

Karte von Tineo nach Pola de Allande

Rufen Sie die Karte mit der Strecke und den Orte, durch die der Abschnitt führt, auf.

Mapa etapa Tineo - Pola de Allande

Profil von Tineo nach Pola de Allande

Lernen Sie das Profil, die Höhe und den Schwierigkeitsgrad jedes Abschnitts kennen.

Perfil etapa Tineo - Pola de Allande

Sehenswürdigkeiten und aktivitäten auf dem abschnitt Tineo – Pola de Allande

Auf dem vierten Abschnitt des Camino Primitivo gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten. Im Folgenden stellen wir Ihnen Informationen zu ihnen bereit.

Kloster Santa María la Real de Obona

Das Kloster Santa María la Real de Obona stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es wurde jedoch niemals fertiggestellt. Das Kloster gehörte zum Zisterzienserorden.

Am Bauwerk stechen der Kreuzgang und seine Kirche aus dem 13. Jahrhundert hervor. Der Tempel im romanischen Stil besteht aus drei Schiffen, die durch kreuzförmige Pilaster voneinander getrennt sind, sowie aus einem Holzdach.

König Alfons IX. ordnete im Mittelalter an, dass alle Pilger, die nach Santiago de Compostela gingen, auch das Dorf Tineo durchqueren und das Kloster von Obona besuchen mussten. Diejenigen, die es nicht taten, würden bestraft werden.

Praktische Informationen:

Eintritt: Frei.

Kirche Santa María de Borres

Die Pfarrkirche Santa María de Borres ist die älteste Kirche des Consejos Tineo. Sie hat nur ein einziges, rechteckiges Schiff. 

Die Eingangstür besteht aus einem Rundbogen, über dem sich ein zugemauertes Fenster befindet. Die Kirche endet in einem Giebel, das zu einem griechischen Kreuz zuläuft. Der Tempel sticht durch sein beeindruckendes Taufbecken hervor.

Pola de Allande

Pola de Allande

Pola de Allande ist ein Ort der Gemeinde Allande, in der fast 750 Personen wohnen. Die offizielle Sprache des Dorfes ist Galicisch-Asturisch, obwohl es zur Provinz Asturien gehört.

Der Ort wurde im 13. Jahrhundert gegründet und man kann dort den Park El Toral, den Palais von Ramos Ron und den Cienfuegos-Palast besuchen.

Park El Toral

Der Park El Toral befindet sich in Pola de Allande. Es handelt sich um eine schöne Ecke voller Baumgruppen und Vegetation. Eine der Bäume, die in diesem Park wachsen, sind mehrere hundert Jahre alt. Sie stellen somit ein wahres Relikt des Ortes dar.

Palais von Ramos Ron

Der Palais von Romas Ron befindet sich in Pola de Allande. Zusammen mit anderen Palais der Gemeinde zeigt es, wie wichtig die Emigration nach Amerika in dieser Region war.

Das Gebäude wurde 1890 gebaut und gehört dem neoklassizistischen Stil an. Es wurde auf Wunsch von Manuel Ramos Flórez errichtet, der in die Dominikanischen Republik, nach Kuba und nach Puerto Rico auswanderte und mit Carmen Ron verheiratet war.

Cienfuegos-Palast

Der Cienfuegos-Palast stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das Originalbauwerk wurde jedoch im Auftrag von Herrn Cienfuegos im 16. Jahrhundert umgebaut. Vom gotischen Originalpalast ist nur noch der untere Teil des Gebäudes erhalten.

Das Gebäude weist eine L-Form auf und hat drei quadratische Türme. Im 18. Jahrhundert wurde es erneut renoviert, um es für den Grafen Peñalba als Wohnhaus umzubauen.