Französischer Weg

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Über den französischen Weg

Beim französischen Weg handelt es sich um die Strecke des Jakobsweges schlechthin. Er ist der beliebteste Weg mit der meisten Tradition. Der französische Weg ist weltweit der bekannteste Fußweg, was insbesondere daran liegt, dass er ein Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Der französische Weg durchquert den Norden der Iberischen Halbinsel, von Saint Jean Pied de Port, der letzten französischen Stadt, bis nach Santiago de Compostela. Insgesamt sind es 760 Kilometer, aufgeteilt in 33 Abschnitte, die jeweils um die 25 Kilometer lang sind.

Der Jakobsweg endet, natürlich, an der Grabstätte des Apostels Jakobus der Ältere. Als Startpunkt kann man sich hingegen jeden beliebigen Punkt der Strecke auswählen. Der Startpunkt eines jeden Pilgers hängt davon ab, wie viel Zeit man hat oder auch wie fit man körperlich ist.

Sowohl Saint Jean Pied de Port als auch Roncesvalles, der erste spanische Ort des französischen Weges, nachdem er die Pyrenäen hinter sich gelassen hat, gelten als traditionelle Startpunkte. Allerdings starten viele Pilger auch in Burgos, León, O’Cebreiro oder Sarria ihre Pilgerfahrt auf dem französischen Weg.

In diesem Guide zum französischen Weg werden wir euch näher erläutern, welche Aspekte auf dieser Strecke besonders erwähnenswert sind, und euch die Hauptgründe nennen, warum er zu den Wegen gehört, die für ein unvergessliches Erlebnis am meisten Pilger anziehen.

Wir werden im Einzelnen darlegen, aus welchen Etappen er sich zusammensetzt, wie lang diese jeweils sind und welche Sehenswürdigkeiten besonders viel Beachtung verdienen. Wenn du alles über den französischen Weg wissen möchtest, lies dir diesen Guide aufmerksam durch.

Warum sollte man sich für den französischen Weg entscheiden?

Den Franzosischen Weg

Den Franzosischen Weg

Wenn man einen ersten Grund hervorheben müsste, warum es sich lohnt, sich für den französischen Weg zu entscheiden, wäre es zweifelsohne seine Popularität. In der Tat ist es von all den Strecken die französische Strecke, die am meisten Menschen anzieht.

Dies hat zur Folge, dass auf diesem Weg die Chancen gut stehen, Leute kennenzulernen, die oft Freunde fürs Leben werden.

Man sollte auch hinzufügen, dass der französische Jakobsweg, gerade weil er der meistbesuchte Weg ist, eine Infrastruktur vorweist, die den restlichen Strecken weit überlegen ist. Außerdem verfügt er über acht alternative Strecken, mit denen wir unseren Weg ganz individuell gestalten können.

Daher handelt es sich um den Weg, der entlang seiner Strecke am meisten Herbergen und sonstige Annehmlichkeiten zu bieten hat. Es versteht sich von selbst, dass er der älteste Weg ist, da sein Ursprung (wie bei den meisten Strecken) nicht nur auf religiöse Gründe beruht, sondern auch auf wirtschaftliche Gründe.

Aufgrund dessen hat er sich bereits im frühen Mittelalter zu einer sehr gut besuchten und bekannten Strecke in ganz Europa entwickelt. Ein weiterer Punkt, der für diesen Weg spricht, ist somit sein historischer Schatz, der sich aus einem urbanistischen, ländlichen und kulturellen Erbe, das mehrere Jahrhunderte zurückgeht, zusammensetzt.

Informationen zum französischen Jakobsweg

Der französische Jakobsweg ist 760 km lang. Er beginnt in Saint Jean Pied de Port und in der Gemeinde Roncesvalles in Navarra. Wie wir bereits erwähnt haben, entsteht der französische Weg im frühen Mittelalter, genauer gesagt zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert.

Alles beginnt mit der Entdeckung des Grabes des Apostels Christi, Jakobus. Allem Anschein nach haben ihn seine Jünger nach seinem Tod von Jerusalem zu einem Ort namens Pico Sacro überführt.

Dies war der Beginn eines Weges, der nicht nur Anhänger vereinigte, die beabsichtigen, als Zeichen der Sühne bis nach Santiago zu gehen oder auch um ein Versprechen einzulösen, welches sie dem Apostel gegeben hatten.

Es war auch eine Handelsstraße, die Europa zum Wohlstand verhalf, da sie in den turbulenten Zeiten des Mittelalters einen relativ sicheren Weg darstellte. Aufgrund dessen ist die Strecke des französischen Jakobsweges eine Strecke mit einem umfangreichen gotischen und romanischen Erbe.

Die meistgebuchten Wege

Wenn du den Jakobsweg machen möchtest, solltest du wissen, dass dir mehrere Alternativen zur Verfügung stehen. Natürlich ist der französische Weg am beliebtesten. Allerdings möchten wir dir hier die Wege nennen, die für ein unvergessliches Erlebnis am meisten gebucht werden.

Strecke des französischen Weges nach Santiago de Compostela

Auf seiner kompletten Strecke durch die Iberische Halbinsel durchquert der französische Weg 9 spanische Provinzen: Navarra, Huesca, Zaragoza, La Rioja, Burgos, Palencia, León, Lugo und A Coruña. Entlang der Strecke kann man dem traditionellen Weg folgen oder auch alternative Wege nehmen.

Im Wesentlichen gibt es 8 wichtige alternative Wege, und zwar: Puerto de Ibañeta über Valcarlos, Cirueña über San Milán de la Cogolla, Burgos über Olmos de Atapuerca, Burgos über Santovenia de Oca, Carrión de los Condes über Palencia und la Mansilla de las Mulas über Vía Trajana.

Entlang des französischen Weges können die Pilger Benediktinerkloster und Templerfestungen im gotischen und romanischen Stil besuchen. Sie durchqueren dichte Wälder und Flüsse, die neben ihnen her rauschen. Sie gehen durch zahlreiche bezaubernde Orte und tauchen ein in mittelalterliche Legenden und keltische Magie.

Karte des französischen Weges nach Santiago

Im Folgenden wird die Karte dargestellt, die für den französischen Weg nach Santiago nötig ist.

Mapa del Camino de Santiago Francés

Karte des franzosischen Weges nach Santiago

Profil des französischen Jakobsweges

Profil des franzosischen Jakobsweges

Der französische Weg weist einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. Das liegt größtenteils an seinen Höhenunterschieden und den zu durchquerenden Gegenden. Sollten die Wetterbedingungen nicht mitspielen, kann der Weg zu einem wahren Abenteuer werden. Es sollte außerdem hinzugefügt werden, dass er sehr lang ist und ein Gesamtgefälle von 3000 Metern vorweist. Dementsprechend treffen wir auf seinen Abschnitten auf hohe Passstraßen.

Diese Information ist für die Personen, die den Weg mit dem Fahrrad machen möchten, von besonderer Bedeutung, da es vor dem Start ein Höhentraining erfordert.

Es gibt allerdings viele Anreize, sich auf dem Weg zu machen, da er trotz der Herausforderung ein unvergessliches Erlebnis sein wird, das uns zu wunderbaren Orten führt und uns unserem Umfeld und uns selbst nahe bringt.

Infrastruktur

Da es sich um den Weg mit der meisten Tradition handelt, verfügt diese Strecke von allen Strecken des Jakobsweges über die beste Infrastruktur und Beschilderung.

Er verfügt über ein umfangreiches Netz von öffentlichen Herbergen und privaten Unterkünften sowie öffentlichen Toiletten. Darüber hinaus haben viele Provinzen in den letzten Jahren die Beschilderung ausgebaut.

Zugleich, da es sich um den bekanntesten Weg handelt, ist er auch der meistbesuchte. Glücklicherweise ist der Weg ziemlich lang, sodass die Gegenwart von anderen Pilgern auf dem Weg nicht das religiöse oder spirituelle Vorhaben von den anderen Pilgern stört.

Es stimmt, dass viele Pilger aufgrund der Überfüllung des französischen Weges gelegentlich den Kern des Jakobsweges vergessen, und zwar den Weg zu genießen, und stattdessen für die besten Unterkünfte um die Wette rennen. Dies bedeutet, dass sie zu unmenschlichen Zeiten mit dem Tagesmarsch beginnen oder einfach nicht die wunderschönen Landschaften und Stadtzentren genießen, durch die sie der Weg führt.

Hier sollte man nicht vergessen, dass der französische Weg über eine großartige Infrastruktur mit Unterkünften verfügt. Sowohl das Netz der Herbergen als auch die touristischen Unterkünfte sind von höchster Qualität.

Die Pilger, die sich für diese Strecke des Jakobsweges entscheiden, sollten sich einfach nur darauf konzentrieren, die unglaubliche Erfahrung, die das Zurücklegen dieses mittelalterlichen Weges mit sich bringt, zu genießen. Wenn du möchtest, kannst du über uns deinen Weg buchen, und wir kümmern uns um die gesamte Logistik.

Abschnitte des französischen Weges

ETAPA 1
LONGITUD:
24 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 2
LONGITUD:
21 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 3
LONGITUD:
20 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 4
LONGITUD:
24 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 5
LONGITUD:
22 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 6
LONGITUD:
21 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 7
LONGITUD:
27 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 8
LONGITUD:
28 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 9
LONGITUD:
22 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 10
LONGITUD:
22 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 11
LONGITUD:
23,7 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 12
LONGITUD:
24,4 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 13
LONGITUD:
21,0 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 15
LONGITUD:
24,7 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 20
LONGITUD:
18,5 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 21
LONGITUD:
24,6 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 22
LONGITUD:
23,7 KM
DIFICULTAD:
ETAPA 23
LONGITUD:
25,8 KM
DIFICULTAD: