Etappe 16
Fromista - Carrion de los Condes 19 Km
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Etappe 17

Informationen Fromista - Carrion de los Condes

Nach Frómista erwartet uns ein weiterer zauberhafter Ort, der auf dem französischen Weg heraussticht, Carrión de los Condes. Wir hoffen, dass du Lust auf einen kulturellen Tourismus hast, da sich dieser relativ kurze Abschnitt perfekt dafür eignet.

Denjenigen, die in den ersten Wochen des französischen Weges eine Sehnenentzündung oder Knieprobleme hatten, eröffnet sich erneut eine wunderbare Möglichkeit, wieder zu Kräften zu kommen. Und zwar gehen wir über Ebenen und noch mehr Ebenen.

Lass uns den französischen Weg fortsetzen!

Der heutige Tagesmarsch ist entspannt und ziemlich kurz. Genau genommen ist er nicht einmal zwanzig Kilometer lang. Von Frómista bis nach Carrión de los Condes ist die Strecke ziemlich eben und wir bleiben der Eintönigkeit der kastilischen Hochebene treu. Auf dem heutigen Abschnitt folgen typisch kastilische Dörfer aufeinander, wo schattige Plätze sowie Denkmäler und Kirchen genießen kannst.

Reiseroute Fromista - Carrion de los Condes

Der 16. Abschnitt des französischen Weges beschert uns eine kurze Tageswanderung und einen einfachen Streckenverlauf mit vereinzelten wunderschönen Dörfern.

Fromista (Km. 0). Beginn des Abschnitts

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In den beiden Orten, durch die du auf diesem Abschnitt kommen wirst, gibt es eine Gaststätte. Wenn du ein Geschäft aufsuchen musst, solltest du in Población de Campos Halt machen. Buen Camino!

Um ab Frómista dem französischen Weg zu folgen, gehen wir zur Landstraße P-980 in Richtung Carrión de los Condes. Wir überqueren ein paar Kreisverkehre und begeben uns auf einen parallel zur Landstraße verlaufenden Fußweg, der uns zur ersten Ortschaft des Tages führen wird, Población de Campos (km 3,5). In diesem Ort können wir die Wallfahrtskirche El Socorro und die Kirchen La Magdalena und San Miguel besuchen.

Am Ortsausgang entsteht eine Nebenstraße nach Villovieco, die später an den offiziellen Weg anschließt. Diejenigen, die dem traditionellen Weg folgen möchten, müssen den Fluss Ucieza überqueren und im nächsten Dorf, Revenga de Campos (km 6,9), auf den Wanderweg zurückkehren.

Revenga de Campos (Km. 6,9)

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Wir empfehlen dir einen Besuch in Villalcázar de Sirga. Auf dem heutigen Abschnitt gibt es nicht viele Tempel, die du besichtigen kannst, und dieser Ort ist einen Steinschlag vom Etappenziel entfernt. Hab es nicht zu eilig und halte dich eine Weile im Ort auf, um ihn zu genießen. Buen Camino!

Wir durchqueren Revenga de Campo auf der Landstraße, die auf ihrem Weg durch den Ort die Straße Calle General Amor darstellt. Wir kommen an der Kirche San Lorenzo vorbei und begeben uns am Ortsausgang erneut auf den Wanderweg, der uns zu unserem nächsten Ort führt: Villarmentero de Campos (km 9).

Am Ortseingang befindet sich im Schatten von ein paar Kiefern ein Bereich zum Erholen, wo wir eine Pause einlegen können, bevor wir auf den Weg zurückkehren, der uns zum nahegelegenen Ort Villalcázar de Sirga (km 13,1) führen wird.

Der französische Weg durchquert nicht die Ortschaft, sondern führt seitlich an ihr vorbei. Es liegt an den Pilgern, ob sie anhalten möchten, um ihr einen längeren Besuch abzustatten, oder ob sie weitergehen, ohne vom Weg abzukommen.

Auf dem Platz dieses Ortes steht die riesige Templerkirche Santa María la Blanca, die sich mit dem letzten Sonnenlicht des Tages gold färbt. Am Ortsausgang kehren wir zu unserem Weg zurück, um einige harmlose Anstiege in Angriff zu nehmen und den heutigen Abschnitt in Carrión de los Condes zu beenden.

Carrion de los Condes (Km. 18,8). Ende des Abschnitts

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In diesem zauberhaften Ort wird dir ein großes Serviceangebot geboten. Genieß das Dorf, da es hier viele interessante Orte gibt, die es zu besuchen gilt. Du kannst dich auch noch morgen ausruhen. Bis morgen!

Diese Ortschaft verwahrt ein großes historisches Erbe, das das Ergebnis ihrer Blütezeit des Mittelalters ist. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind religiöser Art, wie etwa das königliche Kloster San Zoilo, das Franziskanerkloster, das königliche Klarissenkloster, das Kloster der Töchter der christlichen Liebe sowie das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit.

Es gibt zudem noch zahlreiche Kirchen, von denen die Jakobskirche mit ihrem eigenen Museum sowie die Kirchen Santa María del Camino, Santa Clara, ebenfalls mit eigenem Museum, San Julián, Nuestra Señora de Belén, San Andrés Apóstol und die Wallfahrtskirchen La Piedad und San Julián de Cestillos hervorstechen.

Nichtsdestotrotz kann der Ort auch eine wunderschöne Zivilarchitektur vorweisen, wie das Haus der Girón, das des Markgrafen von Santillana, das Haus der Kulturen, des Adlers und das Haus in der Straße Calle Padre Gil sowie die Skulptur der Unbefleckten Empfängnis und die Brücke Puente Mayor.

Einige Pilger ziehen es vor, den Abschnitt bis nach Calzadilla de la Cueza zu verlängern, wir empfehlen dir jedoch, in diesem Ort zu übernachten, da es hier ein größeres Serviceangebot und, wie du sehen kannst, ein größeres kulturelles Interesse gibt.

Anmerkungen Fromista - Carrion de los Condes

Der heutige Abschnitt ist kurz und stellt uns vor keine großen Schwierigkeiten. Genieß die entspannten Tage und die lokale Küche.

Vorsichtsmassnahmen auf dem abschnitt Fromista - Carrion de los Condes

Der größte Nachteil der heutigen Etappe ist die Eintönigkeit des Weges, der hauptsächlich über einen parallel zur Landstraße P-980 verlaufenden Weg, führt.

Gastronomie Fromista - Carrion de los Condes

Im Folgenden werden wir dir für heute einige Empfehlungen auflisten. Du solltest dir auf keinen Fall die lokale Küche entgehen lassen.

  • Sopa albada. Sie ähnelt der Knoblauchsuppe, wird aber mit Serrano-Schinken zubereitet.
  • Kastilische Suppe
  • Linsen mit Chorizo
  • Schnecken à la Palentina
  • Conejo a la cazadora (Kaninchen)
  • Amarguillos (Süßgebäck)

Sehenswürdigkeiten und aktivitäten auf dem abschnitt Fromista - Carrion de los Condes

Der heutige eintönige Weg führt uns durch viele Orte, die uns die Wanderung erleichtern, und endet in Carrión de los Condes, einem Ort mit einem großen kulturellen Interesse. Im Folgenden werden wir dir die wichtigsten Orte vorstellen.

Población de Campos

Población de Campos ist ein 23 Quadratkilometer großer Ort in Palencia und hat 123 Einwohner.

Población stammt vom lateinischen “Populatio”. Der Ursprung des Ortes geht auf das späte 9. Jahrhundert zurück und es ist sehr wahrscheinlich, dass es bereits vorher Siedlungen gab, wie etwa eine Ansiedlung von Vaccäer oder eine römische Kleinstadt, worauf die archäologischen Funde schließen lassen.

Im Ort kann man die Wallfahrtskirche El Socorro, die Kirche San Miguel und die Kirche La Magdalena besuchen. Die Brücke aus dem 17. Jahrhundert über dem Fluss Ucieza ist ebenfalls von Bedeutung.

Wallfahrtskirche El Socorro

Die Brücke Puente Mayor von Carrión de los Condes bestand ursprünglich aus Bogen und wurde mit Quadersteinen sowie kompakten Blöcken aus Kalk, Sand und Stein gebaut. Den verfügbaren Dokumenten zufolge geht man davon aus, dass das Bauwerk seitlich gefestigte Tore vorwies. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie abgerissen.

Kurz danach begann man unter der Aufsicht von Juan de Aral mit dem Wiederaufbau der alten Brücke. Im Rahmen des Umbauprojekts beschloss man, dass fünf der Brückenbogen abgerissen werden und durch vier neue Bogen ersetzt werden sollten, damit das Gestrüpp und der Schlamm leicht passieren konnten.

Über den Bogen wurde eine sechs Meter breite Straße aus großen Steinen, Kiesel und harten Platten trassiert. Diese Zusammenstellung ermöglichte das Vorbeiziehen von Karren, Lasttieren und Fußgängern, ohne dass sie ausrutschen.

Wallfahrtskirche La Piedad

Die Wallfahrtskirche La Piedad ist der erste Tempel, auf den die Pilger am Ortseingang von Carrión de los Condes treffen. Die Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1625 unter der Schirmherrschaft der Äbtissin Sor Luisa de la Ascension wieder aufgebaut, auf das die Inschrift auf dem Dach des Tempels schließen lässt.

Im 19. Jahrhundert wurde sie erneut umgebaut, allerdings wird seit 1993 alles, was erhalten ist, in der Jakobskirche ausgestellt. Die Kopfseite der Kirche wurde in Stein und der Rest des Gebäudes mit Ziegelsteinen gebaut.

Wallfahrtskirche San Julián de Cestillos

Die Wallfahrtskirche San Julián de Cestillos befindet sich im Dorf Carrión de los Condes. Sie besteht aus einem Schiff mit einem Tonnengewölbe, neben dem sich eine Sakristei befindet. Unter der Sakristei kann man die Anfänge eines niedrigen Glockenturms erkennen.

Der letzte Umbau fand im Jahr 1740 statt und wurde von den einheimischen Baumeistern José Iglesias und Eugenio Rodríguez durchgeführt. Die Wallfahrtskirche beherbergte in ihrem Inneren einst einen Altaraufsatz aus dem Jahr 1600, der Johannes dem Täufer geweiht war. Im Jahr 1994 wurde er zur Jakobskirche gebracht.

Königliches Klarissenkloster

Das königliche Klarissenkloster in Carrión de los Condes wurde 1231 von zwei Anhängerinnen der Klarissen gegründet. Es handelt sich um eines der ältesten Klöster des Klarissenordens in Spanien. Es wurde im Mudéjar-Stil gebaut.

Im Mittelalter war das Kloster eng mit der Familie Castañeda verbunden, und zwar so eng, dass die Äbtissin des Tempels den Namen Beatriz Manrique erhielt.

Während der französischen Invasion wurden die Silberobjekte, die in der Kirche aufbewahrt wurden, gestohlen. Mit der Desamortisation im Jahr 1835 wurde das Kloster enteignet und die Nonnen des Kloster Santa Isabel wurden hierher gebracht. Danach, im Jahr 1868, mussten die Nonnen des Klarissenordens das Kloster verlassen.

Aufgrund dieser Plünderungen und Änderungen der Klosterverwaltung sind nur wenige Aspekte des ursprünglichen Bauwerkes erhalten. Das, was wir heute sehen können, ist das Ergebnis eines im 15. und 17. Jahrhundert durchgeführten Wiederaufbaus.

Heutzutage bewohnen die Nonnen immer noch das Kloster, jedoch nur einen Teil. Der nördliche Teil ist in öffentlicher Hand und von dort kann man zum Hof mit Säulengängen gelangen, der die restlichen Räume miteinander verbindet, wie etwa das Museum, das Gasthaus und das Sprechzimmer.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis sonntags (11:00 bis 13:00 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr). Zwischen März und September variieren die Öffnungszeiten leicht (30 Minuten früher oder später).

Eintritt: 2 Euro.

Die Wallfahrtskirche El Socorro steht im Ort Población de Campos. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört dem spätromanischen Stil an. Ursprünglich war sie mit der Kirche San Pedro verbunden. Jedoch verschwand die Kirche und die Wallfahrtskirche blieb wie durch ein Wunder bestehen. Wir man heute sehen kann, stellt sie nun ein unabhängiges Gebäude dar.

In ihrem Inneren beherbergt die Wallfahrtskirche die Heiligenfigur der Jungfrau der immerwährenden Hilfe, eine Darstellung aus dem 13. Jahrhundert, die heutzutage verehrt wird.

Kirche La Magdalena

Die Kirche La Magdalena befindet sich im Ort Población de Campos. Man weiß seit dem 14. Jahrhundert von ihrer Existenz. Der Kirchturm stürzte im 17. Jahrhundert ein, was zur Folge hatte, dass dem Tempel ein Jahrhundert später eine umfassende Restauration unterzogen wurde.

Sie besteht aus drei Schiffen, die durch zylindrische Säulen getrennt sind. Im Inneren der Kirche stehen zwei Taufbecken, eines aus dem späten 13. Jahrhundert und ein weiteres aus dem 15. Jahrhundert.

Es fallen insbesondere die Heiligenbilder des gekreuzigten Christi, von Maria Magdalena sowie von der Virgen de las Candelas auf. In ihren Mauern befinden sich auch mehrere Statuen sowie ein ansprechender Altaraufsatz und eine Orgel, die beim Brand im Jahr 1985 stark beschädigt wurde.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis sonntags (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr).

Wallfahrtskirche San Miguel

Die Wallfahrtskirche San Miguel liegt direkt am Jakobsweg auf seinem Weg durch den Ort Población de Campos. Sie wurde im romanisch-gotischen Stil gebaut. Man kennt jedoch nicht das genaue Datum, an dem der Tempel errichtet wurde.

Sie stammt jedoch höchstwahrscheinlich aus der Zeit vor dem 13. Jahrhundert, wie sich aus Schenkungsdokumenten schließen lässt, die die Existenz einiger Einrichtungen für Leprakranke neben dem Tempel belegen.

Die Kirche besteht aus einem Schiff, das in einem flachen Kopfstück endet. Es stechen die großen Fenster im gotischen Stil, der spitze Glockengiebel über dem westlichen Wimperg sowie das über dem östlichen Wimperg befestigte Kreuz hervor.

Die Umgebung, in der sich die Wallfahrtskirche befindet, fällt auch ins Auge, da sie von einer großen Wiese umgeben ist, auf der unter Pappeln Tische und Steinöfen stehen.

Revenga de Campos

Revenga de Campos ist eine 22 Quadratkilometer große Gemeinde mit 148 Einwohnern. Im Ort sticht die Kirche San Lorenzo aus dem 13. Jahrhundert hervor, die im 16. Jahrhundert restauriert wurde.

In ihrem Inneren stehen Altaraufsätze aus dem 17. und 18. Jahrhundert und eine Statue der Jungfrau des Pilgers, die im 15. Jahrhundert gefertigt wurde.

Die Architektur des Ortes zeichnet sich durch blasonierte Häuser aus, die im Laufe des 16. Jahrhunderts errichtet wurden. In einem der Häuser übernachtete Kaiser Karl V., als er den Ort besuchte. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Monolith des Generals Amor, ein berühmter Soldat des Unabhängigkeitskrieges.

Villarmentero de Campos

Der kleine Ort Villarmentero de Campos ist gerade einmal 8 Quadratkilometer groß und hat weniger als 25 Einwohner.

Die wichtigste architektonische Sehenswürdigkeit des Dorfes ist ein Tempel mit einer achteckigen Kassettendecke im Mudéjar-Stil aus dem 15. Jahrhundert. Er wurde in Holz gebaut, ist nicht angestrichen und weist in der Mitte einen Zapfen auf.

Im Ort stechen auch die alten Legenden über die Reliquien des heiligen Martins von Tours, einem katholischen Bischof, der zum Heiligen ernannt wurde, hervor. Den Legenden zufolge sollen seine Reliquien auf einem großen Maultier in den Ort gekommen sein.

Villalcázar de Sirga

Villalcázar de Sirga, allgemein als Villasirga bekannt, ist 25 Quadratkilometer groß und hat 170 Einwohner.

Der Ort gehörte zum Templerorden und war eine wichtige Kommende der Templer. Somit lässt sich auch sein berühmter Tempel Santa María la Blanca erklären. Hierbei handelt es sich um die Schutzheilige, der im Mittelalter zahlreiche Wunder zugeschrieben wurden.

Im Ort kann man auch den Palast der Grafen von Villasirga besichtigen, dessen Bau auf das 18. Jahrhundert zurückzuführen ist. Heutzutage ist es der Sitz des Rathauses. An seiner Fassade kann man mehreres gotische Köpfe erkennen.

Einen Kilometer vom Ortskern entfernt, erhebt sich die Wallfahrtskirche Nuestra Señora del Río aus dem 17. Jahrhundert, wo der Ursprung des Ortes liegen soll.

Santa María la Blanca

Die Kirche Santa María la Blanca liegt im Dorf Villalcázar de Sirga. Sie wurde im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert im romano-gotischen Stil gebaut. Es handelt sich um einen der interessantesten Tempel mittelalterlichen Ursprungs des französischen Weges auf seinem Weg durch Kastilien und León.

Außen sticht am Bauwerk die Südfassade hervor, wo man einen Säulengang aus Spitzbogen und Kreuzrippengewölben bewundern kann. Der Eingang der Kirche weist fünf Archivolte auf, die mit zahlreichen Skulpturen von Engeln, Heiligen und Musikern dekoriert sind, die sich der Ausrichtung der Archivolte anpassen. Die Säulen verfügen über mit Pflanzenmotiven dekorierten Kapitellen.

Innen besteht die Kirche aus drei Schiffen, von denen das Hauptschiff ist am höchsten ist. Über den Schiffen wölben sich einfache Kreuzrippengewölbe. Die Kopfseite weist drei Apsiden mit einer rechteckigen Struktur sowie mit Spitzbogen und mit kreuzförmigen Säulen auf.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juli bis September montags geschlossen und von dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr). Im Rest des Jahres ist sie nur samstags und sonntags geöffnet (10:30 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Werktags (10:00 Uhr) und feiertags (12:30 Uhr).

Eintritt: Allgemein (1,50 €) und Pilger mit Pilgerpass (1 €).

Carrión de los Condes

Die Gemeinde Carrión de los Condes erstreckt sich über eine Fläche von 63 Quadratkilometern und hat 2.000 Einwohner.

Der Name des Ortes bezieht sich auf die Grafen, die in der Stadt regierten, als die christlichen Reiche erschienen. In dem Ort hatte die Familie Beni-Gómez, historische Feinde von El Cid, ihren Feudalsitz.

In der Vergangenheit wurde Carrión de los Condes von Königen bewohnte und es spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung von Kastilien. Im Mittelalter war es eine wohlhabende Stadt mit zahlreichen religiösen Gebäuden und Pilgerhospitale, in der einst bis zu 12.000 Einwohner lebten. 

Zu den religiösen Gebäuden des Ortes gehören mehrere Klöster wie das königliche Kloster San Zoilo, das Franziskanerkloster, das königliche Klarissenkloster, das Kloster der Töchter der christlichen Liebe und das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit.

Von den 12 Kirchen, die sich in dem Ort erheben, kann man heute die Jakobskirche sowie die Kirchen Santa María del Camino, Santa Clara, San Julián, Nuestra Señora de Belén, San Andrés Apóstol und die Wallfahrtskirchen La Piedad und San Julián de Cestillos besuchen.

Von seiner Zivilarchitektur stechen das Haus der Girón, das der Markgrafen von Santillana, das Haus der Kulturen, des Adlers und das Haus der Straße Calle Padre Gil sowie die Skulptur der Unbefleckten Empfängnis und die Brücke Puente Mayor hervor.

Im Ort gibt es auch mehrere Museen, von denen sich viele in religiösen Gebäuden befinden. Dazu gehören unter anderem das Jakobsmuseum und das Museum Santa Clara.

Königliches Kloster San Zoilo

Das königliche Kloster San Zoilo befindet sich in Carrión de los Condes und wurde im Jahr 2002 zum geschützten Kulturgut erklärt. Sein Bau geht auf das 16. und 17. Jahrhundert zurück.

Im Laufe der Geschichte wurde das Kloster zu verschiedenen Zwecken genutzt. Zunächst war es ein religiöses und politisches Zentrum und später königlicher Wohnsitz. Im Mittelalter wurde es als Wallfahrtszentrum genutzt.

Im frühen 19. Jahrhundert durchlebte das Kloster verschiedene Vorgänge der Desamortisation und Exklaustrierung, was dazu führte, dass es zwischen 1954 und 1986 ein bischöfliches Knabenseminar darstellte.

Im Jahr 1992 stellte die Diözese die Nutzung des Gebäudes ein und setzte nur noch auf seinen monumentalen Wert. Danach wurden seine Anlagen als Hotelkomplex verwendet.

Während des Umbaus zum Hotel entdeckte man im galiläischen Saal ein Portal im romanischen Stil, das auf das 11. und 12. Jahrhundert zurückzuführen ist. Dieses Portal blieb bei den Bauarbeiten des aktuellen Tempels verborgen.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von April bis Oktober montags bis sonntags (10:30 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr).

Von Oktober bis Dezember montags bis samstags und feiertags (10:30 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr) und sonntags (10:30 bis 14:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Täglich (8:30 Uhr).

Eintritt: Allgemein (2 €), Gruppen mit mehr als 20 Personen (1,50 €), Schüler/Studenten und Pilger (1 €), unter 12 Jahre (gratis).

Jakobskirche

Die Jakobskirche von Carrión de los Condes stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde zum geschützten Kulturgut erklärt.

Vom Tempel sticht insbesondere die Westfront hervor. Sie besteht aus einem Portal mit einem Rundbogen mit einer mit typischen lokalen mittelalterlichen Handwerksberufen dekorierten Archivolte.

An der Fassade kann man 22 menschliche Figuren und zwei Löwen erkennen, von links nach rechts dargestellt. Das Museum der heiligen Kunst bzw. das Jakobsmuseum wurde im Jahr 1993 in der Kirche untergebracht.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Mai bis September montags bis sonntags (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr). Von September bis April montags geschlossen und dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 19:00 Uhr).

Eintritt: 1 Euro.

Jakobsmuseum

Das Museum der heiligen Kunst von Carrión de los Condes ist auch als Jakobsmuseum bekannt, da es sich seit 1993 in der Jakobskirche befindet. Dort werden Stücke aus der Kirche Santa María la Blanca, der Jakobskirche und den Wallfahrtskirchen La Piedad und San Julián de Cestillos ausgestellt.

Im Museum werden auch Reliquien von verlassenen Tempeln aufbewahrt, wie die Kirche San Juan del Mercado oder auch das Franziskanerkloster und das Kloster Santa Isabel. Darüber hinaus werden Gegenstände der Schmiedearbeit, Pulte, Gemälde, Skulpturen usw. ausgestellt, die alle von den Bewohnern der Gegend gespendet wurden.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juli bis September montags geschlossen und dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 19:30 Uhr). Von April bis Juni und im Oktober nur freitags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr).

Eintritt: 1 Euro.

Franziskanerkloster

Das Franziskanerkloster liegt im Ort Carrión de los Condes. Das Klostergelände wurde im frühen 13. Jahrhundert gegründet. Infolge des Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1811 und der Desamortisation verließ man das Kloster aufgrund seines schlechten Zustands. Im Jahr 1971 erwarb Daniel Álvarez de Bobadilla das, was vom Kloster übrig war.

Heutzutage befindet sich das Wenige, was noch vom Ort übrig ist, im Museum des Klarissenklosters, wie zum Beispiel das Werk von Antonius von Padua, der Virgen de los Ángeles, San Pedro Regalado, San Luis Obispo und Christophorus. Es gibt auch noch das Taufbecken und einige Wappen, die sich in den Gärten des Platzes Conde de Garay, gegenüber dem Kloster, befinden.

Heutzutage besteht die Absicht, das Bauwerk wieder aufzubauen. Jedoch ist nach vielen Verhandlungen lediglich die Kirche im Besitz der Stadtverwaltung und das Kloster ist weiterhin in privatem Besitz.

Die Unbefleckte Empfängnis

Die Statue der Unbefleckten Empfängnis steht auf dem Platz Santa María und stammt aus dem Jahr 1905. Die Heiligenfigur ist aus Eisen und ahmt die Statue auf dem Spanischen Platz in Rom nach.

Ihre Aufstellung auf dem Platz stellte den Schlusspunkt der zwischen 1971 und 1972 durchgeführten Renovierungen dar. Vor kurzem wurden am Platz Instandhaltungsarbeiten vorgenommen und man hat auch die Skulptur restauriert. Man hat sie gereinigt und ihre Rostbildung behandelt, um sie danach gegen die Feuchtigkeit zu schützen.

Kirche Santa María del Camino

Die Kirche Santa María del Camino befindet sich in Carrión de los Condes. Sie wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts im romanischen Stil gebaut.

Einst war die Kirche in Erinnerung an die Niederlage gegen die Muslime als Santa María de las Victorias bekannt. Der Geschichte zufolge kamen die Muslime nach Carrión de los Condes, um den “Tribut der einhundert Jungfrauen” zu kassieren. Dabei handelte es sich um eine Abgabe, die Miramamolín den König Mauregato erhob und bei der die Ortschaft vier junge Frauen beisteuern musste.

Die vier von Carrión de los Condes ausgehändigten Mädchen flehten darum, sich von der Jungfrau verabschieden zu können, bevor sie das Dorf verlassen mussten. Als die Jungfrau ihre Wehklagen hörte, ließ sie vier Stiere erscheinen, die die Muslimen in die Flucht trieben. Die Mädchen waren somit frei.

Vielleicht stammt ihr Name auch gar nicht von dieser Legende, sondern von den Siegen von Bermudo I. gegen die Muslime oder vom Sieg von Alfons III., der seinen Sieg gegen die Morisken in Zamora in Carrión de los Condes feierte.

Später erhielt die Kirche aufgrund ihrer Nähe zum Jakobsweg den Namen Santa María del Camino. Seitdem kennt man sie unter beiden Namen.

Die Kirche wurde im Quaderbau errichtet und ist im Vergleich zu anderen romanischen Kirchen Spaniens groß. Sie besteht aus drei vierteiligen Schiffen mit ihren entsprechenden Apsiden und aus einer Vierung. Das Hauptschiff ist von allen am breitesten.

Die Hauptkapelle wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag des Bischofs Juan del Molino Navarrete zerstört, um einen großen Altarraum zu bauen. Man kann jedoch immer noch Reste der einfachen Apsis im romanischen Stil mit ihren Säulen und Kapitellen erkennen. Der Altarraum mit Bogen und Kreuzrippengewölben sowie einem sehr schweren Tiburio gehört dem Barockstil an.

Am Fuß der Kirche befindet sich ein Glockengiebel und an der Westseite ein Portal mit einer Mauer aus Ziegelsteinen, das im späten 20. Jahrhundert wiedereröffnet wurde. Sie weist runde Archivolte auf und die Mitte ruht auf Kapitellen mit Historienbildern und einfachen Säulen.

Das Portal, das sich am vorletzten Teil der südlichen Mauer öffnet, weist die interessanteste Dekoration des Tempels auf, obwohl es ziemlich grob gearbeitet wurde und beträchtlich beschädigt ist.

Über dem Portal befindet sich eine Nische mit einer Heiligenfigur der Jungfrau. Heutzutage wird diese im Inneren der Kirche aufbewahrt und außen befindet sich eine Nachbildung aus Stein. Im Jahr 2001 wurde dieses Portal restauriert und die Originalsäulen wurden durch neue Säulen ersetzt.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juli bis September montags geschlossen und von dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 19:30 Uhr). Von Oktober bis Juni nur freitags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 19:30 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Von Mai bis November werktags (20:00 Uhr) und feiertags (19:00 Uhr) geöffnet. Von Dezember bis April nur samstags, sonn- und feiertags (19:00 Uhr) geöffnet.

Eintritt: Frei.

Kirche Santa Clara

Die Kirche Santa Clara in Carrión de los Condes ergab sich aus der Vereinigung einer alten Klosterkirche mit der Kirche Espíritu Santo de las Agustinos Regulares zwischen 1614 und 1621. Die resultierende Kirche gehört dem klassischen Renaissancestil an.

Die Bauarbeiten der Vereinigung beider Kirchen wurde unter Aufsicht der Äbtissin Sor Luisa de la Ascensión Colmenares dank der Spenden von Philipp III. (1598-1621) und Philipp IV. (1621-1665) sowie ihrer Ehefrauen aus Dankbarkeit für ihre Gebete und Ratschläge durchgeführt.

Die Kirche wurde im Quaderbau errichtet und besteht aus einem Schiff mit einem Tonnengewölbe mit Lünetten. Die Kuppel der Vierung wurde mit einer flachen Gipsarbeit realisiert. Der Tempel hat mehrere kleine Kapellen, in denen sich Nischen befinden.

Das Portal besteht aus Quadersteinen und befindet sich neben dem Evangelium an der Nordseite. Es ist in zwei geteilt und weist im unteren Teil eine dorische Ordnung und im oberen Teil eine korinthische Ordnung auf.

Innen stechen insbesondere der gekreuzigte Christus und die Jungfrau der Frömmigkeit hervor, beides Werke im Barockstil des Bildhauers Gregorio. Beide Skulpturen sind unglaublich realistisch und ausdrucksstark. Es fallen insbesondere die Detailtreue ihrer Haltungen und die Falten ihrer Kleidung auf.

Der Hauptaltaraufsatz stammt aus dem Jahr 1620 und gehört dem Barockstil an. Das Werk besteht aus drei Teilen mit gewundenen Säulen sowie Gemälden und Skulpturen, die perfekt symmetrisch angeordnet sind. Die gotische Heiligenfigur der Empfängnis aus dem 15. Jahrhundert dominiert den Altaraufsatz.

Daneben steht die Heiligenfigur von Santa Clara und vier riesige Ölgemälde aus dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Die Gemälde gehören der italienischen manieristischen Schule an und stellen unter anderem das Gebet im Garten, die elftausend Jungfrauen und Christi Himmelfahrt dar.

In einem Arm der Vierung befindet sich das Grab mit den sterblichen Überresten der Gräfin von Catañeda, Aldonza Manrique, die mehrmals für die Kirche gespendet hat.

Praktische Informationen:

Gottesdienstzeiten: Täglich (9:00 Uhr).

Eintritt: Frei.

Museum Santa Clara

Das Museum Santa Clara liegt in Carrión de los Condes und wurde im Jahr 1987 eröffnet. Kurz danach, im Jahr 1993, wurde es vergrößert und es wurde ein weiterer Saal hinzugefügt. Im Jahr 2002 führte man eine erneute Vergrößerung durch und es wurden neue Skulpturen und Gemälde sowie eine Münzsammlung aus aller Welt aufgenommen.

In der Ausstellung kann man sich Stücke des Klarissenklosters und von alten Klöstern ansehen, die verlassen sind, wie das Kloster Santa Isabel und das Franziskanerkloster. Es werden außerdem Gegenstände ausgestellt, die von der Gemeinde gespendet oder erworben wurden.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Von Mai bis Oktober (11:00 bis 13:30 Uhr und 17:00 bis 19:30 Uhr) und von November bis April (11:00 bis 13:30 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr) geöffnet.

Eintritt: Allgemein (2 €), Gruppen mit mehr als 15 Personen (1,20 €).

Kirche San Julián

Die Kirche San Julián erhebt sich im Ort Carrión de los Condes. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie komplett restauriert, wodurch ihre Fassade erhalten bleiben konnte. Dort kann man zwei Wappen und eine Nische erkennen, in der die Holzfigur von San Julián steht.

Der Sockel hat folgende Inschrift: “Ángel de Berrio Patrono de San Julian”.

Die Kirche weist ein Tonnengewölbe mit Lünetten und eine Kuppel auf. Seitlich der Vierung kann man die Waffen des Markgrafen von Villasante erkennen. In ihrem Inneren werden wir auch die besten Barockaltaraufsätze des Ortes vorfinden. Auf ihnen stehen Skulpturen, die im Jahr 1706 von Pedro del Mazo Vélez gefertigt wurden.

Auf dem Hauptaltaraufsatz befinden sich die Heiligenbilder von der Himmelfahrt, von Johannes dem Täufer, San Julián, San Fernando und zahlreiche Engel. Auf den seitlichen Altaraufsätzen werden auf einer Seite die Heiligenfiguren von Joseph und Hieronymus und neben dem Evangelium San Antonio und San Antón dargestellt.

In ihrem Inneren werden noch mehr Skulpturen ausgestellt, wie etwa die von Teresa von Ávila, Franz Xaver, Petrus und dem Prager Jesuskind. Dort steht außerdem das bildhauerische Werk von San Zoilo, das im Jahr 1896 durch ein größeres Werk ersetzt wurde. Diese Heiligenfigur wird bei der Prozession des Festtags des Heiligen verwendet. Die vorige Skulptur befindet sich in der Kirche Santa María.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juni bis Oktober (10:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr). Von November bis Mai (19:00 bis 20:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Täglich außer sonntags. Montags bis freitags (10:00 und 19:00 Uhr) und samstags (10:00 Uhr).

Haus der Girón

Das Haus der Girón in Carrión de los Condes ist ein spektakuläres Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Es ist eines der Wenigen, die den Brand im Jahr 1811 überlebt haben. An seiner Fassade aus Quader- und Ziegelsteinen kann man die gemeißelten Familienwappen und einige Fenster mit prachtvollen Gittern betrachten.

In seinem Inneren befindet sich hinter dem Portal ein kleiner Eingangsbereich, der zu einem wunderschönen Innenhof führt, der aus dorischen Säulen besteht. Vom Innenhof geht eine Treppe ab, die mit Porträtaufnahmen von Königen und Königinnen, dem Heiligenbild der Empfängnis und dem Familienwappen dekoriert ist.

Haus des Markgrafen von Santillana

Das Haus des Markgrafen von Santillana liegt im Ort Carrión de los Condes. Es wurde in Erinnerung an den 600. Geburtstag der Berühmtheit gebaut. Das Gebäude besteht aus Stein und in seiner Fassade kann man ein Wappen der Familie Mendoza erkennen, auf dem Folgendes steht: “Ave María, gratia plena”.

Im Laufe der Geschichte wurde das Innere des Hauses mehrmals verändert, um es in ein Wohnhaus umzuwandeln. Da in dem Haus Iñigo López Mendoza geboren wurden, verschreibt sich dieser Ort, die Liebe für die Literatur und die Philosophie zu wecken.

Kirche Nuestra Señora del Belén

Die Kirche Nuestra Señora de Belén liegt im höher gelegenen Teil von Carrión de los Condes und blickt über einen Spalt des Flusses Carrión, von wo aus man die ganze Uferlandschaft erblicken kann. Die Kirche wurde zwischen 1552 und 1579 auf einem mittelalterlichen Tempel aus dem späten 15. Jahrhundert gebaut.

Im 17. Jahrhundert wurde ein Umbau durchgeführt, der die Ausrichtung der Kirche änderte. Außerdem wurde ein neues Schiff gebaut und der Turm fertiggestellt. In ihrem Inneren sticht der Hauptaltaraufsatz im Renaissance-Platereskenstil aus dem frühen 16. Jahrhundert hervor.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juni bis September montags geschlossen. Dienstags bis sonntags (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Von Mai bis Oktober werktags (10:00 Uhr).

Eintritt: Frei

Haus der Kulturen

Das Gebäude des Hauses der Kulturen von Carrión de los Condes liegt hinter dem Rathaus und wurde im Jahr 1568 gebaut. Seit seinem Bau bis heute hatte es verschiedene Funktionen. Es war unter anderem ein Gefängnis und ein Gericht.

Im späten 20. Jahrhundert wurde es restauriert und es beherbergt seitdem das Haus der Kulturen und die Stadtbibliothek. Allerdings hat es sein aktuelles Aussehen einen Umbau im Jahr 2005 zu verdanken. 

Von dem Originalbauwerk ist der erste Teil der Fassade aus Stein, an der man die königlichen Wappen sowie die Wappen der Stadt erkennen kann. Im Erdgeschoss befanden sich die Kerker und Zellen, als das Gebäude als Gefängnis diente. Heutzutage stellen diese Räume Büros und Sitzungszimmer dar.

Im Jahr 2012 wurde das Gebäude zu Ehren des religiösen Gründes der Univesität von Manila auf Biblioteca Fray Miguel de Benavides (1552-1605) umgetauft.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags bis freitags (17:00 bis 20:30 Uhr). Donnerstags ist es vormittags geöffnet (11:00 bis 13:00 Uhr).

Eintritt: Frei

Haus der Straße Calle Padre Gil

Das Haus der Straße Calle Padre Gil ist das älteste Haus von Carrión de los Condes. Und zwar stammt es aus dem späten 15. Jahrhundert.

Heutzutage ist noch ein Wappen und die Krönung von den letzten Teilen von dem, was möglicherweise ein Alfiz gewesen sein kann, erhalten. An der Fassade kann man ein Wappen mit einem Schinken voller Lilien im Marienstil erkennen, das die Jungfräulichkeit Marias ehrt.

Kirche San Andrés Apóstol

Die Kirche San Andrés Apóstol steht im Norden des Ortes Carrión de los Condes auf dem gleichnamigen Platz. Man spricht bei der Kirche häufig von der Kathedrale.

Das Gebäude wurde auf einer früheren Kirche errichtet und im Jahr 1574 fertiggestellt. Für ihren Bau wurden Quadersteine verwendet. Im Unabhängigkeitskrieg ging der ursprüngliche Turm in Flammen auf und wurde mit Steinen und Ziegelsteinen restauriert. Ihr wurden eine achteckige Kuppel, eine Laterne und ein Steinkreuz hinzugefügt.

Im Jahr 2003 wurde von Pedro de Castrillo, Steinhauermeister und Bewohner des Ortes, ein Umbau durchgeführt, bei dem die Risse geschlossen wurden, der Boden des Turms und der Gesims repariert wurden sowie eine baufällige Treppe durch eine Metalltreppe ersetzt wurde, die der Befestigung an der Naht der Mauern des Turms dient. Es wurde außerdem die Kuppel repariert. Und zwar wurde Ihre Struktur gestärkt und ihre Fundamente mit einer Basis aus Beton- und Stahlplatten verstärkt.

Im Inneren der Kirche gibt es zylindrische Säulen im Renaissancestil, über denen sich drei Schiffe mit fünf gleich hohen Teilen erheben. Der Quaderbau der Kanzel datiert auf das 16. Jahrhundert und stammt vom Kloster von Benevívere, das heute nicht mehr existiert. Über eine breite Treppe erreicht man den Altarraum, wo seitlich die Lesepulte für die Epistel und das Evangelium stehen.

Der Hauptaltaraufsatz stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dieses Bauwerk wurde von der Kirche Santa María del Camino hierher gebracht. An seinem mittleren Teil sticht die Skulptur vom Apostel Andreas hervor, die von drei Bildern umgeben ist, die die theologischen Tugenden darstellen.

An den Seiten des Altaraufsatzes kann man Gemälde erkennen, die die vier Evangelisten darstellen. An einer höheren Stelle befindet sich das Gemälde von Maria Himmelfahrt.

Auf der linken Seite der Kirche befindet sich ein wunderbarer Altaraufsatz der Heiligen drei Könige, an dem man ein riesiges Ölgemälde der Anbetung der Könige bewundern kann. Hierbei handelt es sich um eine Nachbildung eines Werkes von Rubens. Darunter befindet sich ein Abbild von Christus als Ecce Homo.

Im Inneren der Kirche stechen außerdem der Altar im Stil des Churriguerismus der Jungfrau Maria vom Rosenkranz, das Grab von Melchor Álvarez de Vozmediano im ionischen Stil aus dem Jahr 1630 und die Nische von Pedro Cantero aus dem Jahr 1978 hervor. Darüber hinaus fällt der Altaraufsatz vom verlassenen Hospital de la Herrada und seine Jungfrau auf. Auf dem Altaraufsatz steht eine Urne, die einen Nagel von Jesus Christus enthalten soll.

Die großen Fenster, die den Märtyrer Andreas darstellen, ein Gemälde der Heiligen Seelen des Fegefeuers, das Werk von Ramón Canedo aus dem 18. Jahrhundert, und ein Ecce Homo der italienischen Schule sind ebenfalls von großem Interesse.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von Juni bis September montags geschlossen. Dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr). Im Rest des Jahres nur sonntags geöffnet (12:00 bis 13:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Von Mai bis November werktags (10:00 Uhr) und feiertags (12:00 Uhr). Im Rest des Jahres nur feiertags (12:00 Uhr).

Eintritt: Frei

Kloster der Töchter der christlichen Liebe

Das Kloster der Töchter der christlichen Liebe befindet sich im hinteren Teil des Grundstücks des Palasts der Grafen von Salina von Pisuerga und widmete sich der Bildung der Mädchen von Carrión de los Condes.

Im Jahr 1957 wurde das Gebäude nach einem Brand wiederaufgebaut und füllte seine Funktion als Schule bis 2002 aus. Danach wurde ein Teil des Grundstücks umgebaut und es nahm den Betrieb als Pilgerherberge auf, zu der man über einen zentralen Innenhof gelangt. Ein anderer Teil des Grundstücks wurde umgestaltet, um pensionierte Nonnen aufzunehmen, die die Herberge leiten und an den Bischofsaufgaben des Ortes teilnehmen.

Das Kloster besteht aus einer Kapelle, die der Gemeinde offensteht, und aus einer Kirche im neugotischen Stil, in der heutzutage keine Gottesdienste stattfinden. Der Altarraum beherbergt die Reste der Wohltäter, die ihr Erbe den Töchtern vom heiligen Vinzenz vererbten.

Haus des Adlers

Das Haus des Adlers von Carrión de los Condes sieht aus wie ein Palast. Das Gebäude gehörte der Familie Velasco. Dort wurden Luís de Velasco, zweiter Vizekönig von Neuspanien, und sein Sohn, der auch Vizekönig von Neuspanien und von Peru war, geboren.

Es handelt sich um eines der ältesten Beispiele der Zivilarchitektur des Ortes. Da es jedoch viele Jahre verlassen war, wurde es im Jahr 1999 abgerissen, ausgenommen seine Fassade, um es komplett wieder aufzubauen.

Das Gebäude war sehr simple. Es verfügte lediglich über eine Tür und einen Balkon an seiner Hauptfront. In der Tat stechen besonders seine zwei Wappen hervor. Eines stellt das Wappen der Familie Velasco dar, mit den Bordüren der vier Burgen, gestützt auf einem Adler.

Das andere Wappen hat die Inschrift “Ave María Gratia Plena”, wie auf der Fassade des Hauses vom Markgrafen von Santillana. Dies liegt in der Beziehung der beiden Familien, die auf eine Heirat beruht, begründet.

Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit

Das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit ist das modernste Kloster von Carrión de los Condes. Das Gebäude wurde im Jahr 1974 gebaut, nachdem ein Brand das vorige Gebäude zerstört hatte.

Carlos Rivero hat das aktuelle Gelände entworfen. Es besteht aus einer Kirche, dem Sprechzimmer, der Drehmaschine, dem Speisesaal, dem Krankensaal, dem Kapitelhaus, den Kanzeln, dem Freizeitraum und Klosterzellen, wo die Mönche unterkamen.

Die Kirche wurde im Quaderbau errichtet und ist mit einem Kreuz Christi und der Heiligenfigur von Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel verziert. Beide Kunstwerke sind aus Holz und das Werk von Víctor de los Ríos. Im Inneren der Kirche werden mehrere Gemälde aus dem 17. Jahrhundert aufbewahrt, die Szenen aus dem Leben von Teresa von Ávila darstellen.

Das Kloster wurde von der Heiligen von Carrión, Francisca Javiera, gegründet. Das Leben dieser berühmten Persönlichkeit des Ortes zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Hingabe für die Hilfe der Mitmenschen aus, insbesondere der Mönche und Priester. Im Jahr 1930 starb die Heilige mit 73 Jahren im Karmelitenkloster, drei Tage, nachdem das Klosterleben in dem von ihr gegründeten Kloster begonnen hatte.

Ihr Werk war von so großer Bedeutung im Leben des Ortes und des Klosters, dass ihre Reste dort aufbewahrt werden. In der Hauptfassade wurde zu Ehren der Heiligen ein Wandbild angebracht. Zugleich wurde in der ehemaligen Pension der Jesuiten ein kultureller Saal eingerichtet, der zu ihren Ehren den Namen Francisca Javiera del Valle trägt und eine interessante Literatursammlung sowie einige ihrer persönlichen Erinnerungen enthält.

Praktische Informationen:

Gottesdienstzeiten: Täglich (8:30 Uhr).

Puente Mayor

Die Brücke Puente Mayor von Carrión de los Condes bestand ursprünglich aus Bogen und wurde mit Quadersteinen sowie kompakten Blöcken aus Kalk, Sand und Stein gebaut. Den verfügbaren Dokumenten zufolge geht man davon aus, dass das Bauwerk seitlich gefestigte Tore vorwies. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie abgerissen.

Kurz danach begann man unter der Aufsicht von Juan de Aral mit dem Wiederaufbau der alten Brücke. Im Rahmen des Umbauprojekts beschloss man, dass fünf der Brückenbogen abgerissen werden und durch vier neue Bogen ersetzt werden sollten, damit das Gestrüpp und der Schlamm leicht passieren konnten.

Über den Bogen wurde eine sechs Meter breite Straße aus großen Steinen, Kiesel und harten Platten trassiert. Diese Zusammenstellung ermöglichte das Vorbeiziehen von Karren, Lasttieren und Fußgängern, ohne dass sie ausrutschen.

Wallfahrtskirche La Piedad

Die Wallfahrtskirche La Piedad ist der erste Tempel, auf den die Pilger am Ortseingang von Carrión de los Condes treffen. Die Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1625 unter der Schirmherrschaft der Äbtissin Sor Luisa de la Ascension wieder aufgebaut, auf das die Inschrift auf dem Dach des Tempels schließen lässt.

Im 19. Jahrhundert wurde sie erneut umgebaut, allerdings wird seit 1993 alles, was erhalten ist, in der Jakobskirche ausgestellt. Die Kopfseite der Kirche wurde in Stein und der Rest des Gebäudes mit Ziegelsteinen gebaut.

Wallfahrtskirche San Julián de Cestillos

Die Wallfahrtskirche San Julián de Cestillos befindet sich im Dorf Carrión de los Condes. Sie besteht aus einem Schiff mit einem Tonnengewölbe, neben dem sich eine Sakristei befindet. Unter der Sakristei kann man die Anfänge eines niedrigen Glockenturms erkennen.

Der letzte Umbau fand im Jahr 1740 statt und wurde von den einheimischen Baumeistern José Iglesias und Eugenio Rodríguez durchgeführt. Die Wallfahrtskirche beherbergte in ihrem Inneren einst einen Altaraufsatz aus dem Jahr 1600, der Johannes dem Täufer geweiht war. Im Jahr 1994 wurde er zur Jakobskirche gebracht.

Königliches Klarissenkloster

Das königliche Klarissenkloster in Carrión de los Condes wurde 1231 von zwei Anhängerinnen der Klarissen gegründet. Es handelt sich um eines der ältesten Klöster des Klarissenordens in Spanien. Es wurde im Mudéjar-Stil gebaut.

Im Mittelalter war das Kloster eng mit der Familie Castañeda verbunden, und zwar so eng, dass die Äbtissin des Tempels den Namen Beatriz Manrique erhielt.

Während der französischen Invasion wurden die Silberobjekte, die in der Kirche aufbewahrt wurden, gestohlen. Mit der Desamortisation im Jahr 1835 wurde das Kloster enteignet und die Nonnen des Kloster Santa Isabel wurden hierher gebracht. Danach, im Jahr 1868, mussten die Nonnen des Klarissenordens das Kloster verlassen.

Aufgrund dieser Plünderungen und Änderungen der Klosterverwaltung sind nur wenige Aspekte des ursprünglichen Bauwerkes erhalten. Das, was wir heute sehen können, ist das Ergebnis eines im 15. und 17. Jahrhundert durchgeführten Wiederaufbaus.

Heutzutage bewohnen die Nonnen immer noch das Kloster, jedoch nur einen Teil. Der nördliche Teil ist in öffentlicher Hand und von dort kann man zum Hof mit Säulengängen gelangen, der die restlichen Räume miteinander verbindet, wie etwa das Museum, das Gasthaus und das Sprechzimmer.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis sonntags (11:00 bis 13:00 Uhr und 16:30 bis 18:30 Uhr). Zwischen März und September variieren die Öffnungszeiten leicht (30 Minuten früher oder später).

Eintritt: 2 Euro.

Dienstleistungen Fromista - Carrion de los Condes

Dienstleistungen des Abschnitts von Fromista nach Carrion de los Condes

Karte Fromista - Carrion de los Condes

Karte des Abschnitts von Fromista nach Carrion de los Condes

Profil Fromista - Carrion de los Condes

Profil des Abschnitts von Fromista nach Carrion de los Condes

ABSCHNITT 1
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24 KM
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ABSCHNITT 2
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21 KM
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ABSCHNITT 3
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20 KM
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ABSCHNITT 4
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24 KM
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ABSCHNITT 5
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22 KM
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ABSCHNITT 6
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21 KM
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ABSCHNITT 7
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27 KM
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ABSCHNITT 8
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28 KM
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ABSCHNITT 9
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22 KM
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ABSCHNITT 10
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LÄNGE:
22 KM
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ABSCHNITT 11
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23,7 KM
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ABSCHNITT 12
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24,4 KM
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ABSCHNITT 13
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21,0 KM
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ABSCHNITT 15
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LÄNGE:
24,7 KM
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ABSCHNITT 20
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18,5 KM
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ABSCHNITT 21
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LÄNGE:
24,6 KM
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ABSCHNITT 23
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25,8 KM
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ABSCHNITT 24
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LÄNGE:
26,8 KM
SCHWIERIGKEIT:
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ABSCHNITT 27
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LÄNGE:
20,8 KM
SCHWIERIGKEIT:
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ABSCHNITT 28
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LÄNGE:
17,8 KM
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ABSCHNITT 29
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LÄNGE:
22,2 KM
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ABSCHNITT 30
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LÄNGE:
24,8 KM
SCHWIERIGKEIT:
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ABSCHNITT 31
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LÄNGE:
28,5 KM
SCHWIERIGKEIT:
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ABSCHNITT 32
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19,3 KM
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