Etappe 12
San Juan de Ortega - Burgos 24,4 Km
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Etappe 11
Etappe 13

Informationen San Juan de Ortega - Burgos

Nach dem ruhigen gestrigen Nachmittag erwartet uns heute ein Tag voller interessanter Orte. Auf dem heutigen Abschnitt werden wir an eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten der Welt vorbeikommen, und zwar Atapuerca. Es liegt an dir, ob du den Weg verlassen möchtest, um sie zu besuchen, oder nicht.

Am Ende des Abschnitts erwartet uns Burgos, eine Stadt voller interessanter Orte. Geh die Wanderung also gemächlich an, weil uns ein Tag voller Emotionen erwartet.

Lass und den französischen Weg fortsetzen!

Die heutige Etappe ist etwas über 25 Kilometer lang. Auf dem ersten Abschnitt gehen wir auf ein so gut wie flaches Gelände durch den Gebirgszug Sierra de Atapuerca. Kurz danach kann man schon Burgos erkennen, unser heutiges Ziel.

Für die heutige Wanderung stehen uns zwei Optionen offen. Wir können dem traditionellen Weg zwischen Industriegebieten und dem städtischen Weg nach Burgos hinein folgen oder uns für die Variante entscheiden, die entlang der Flusspromenade des Flusses Arlanzón verläuft. Letztere ist etwas länger aber schöner und wird uns ins Zentrum der Hauptstadt bringen.

Die Tageswanderung endet an einem der wichtigsten Denkmäler Spaniens: an der Kathedrale von Burgos. Die Hauptstadt von Burgos hat uns einige Ecken zu bieten, die es zu entdecken gilt.

Reiseroute San Juan de Ortega - Burgos

Der heutige Abschnitt ist nicht übermäßig lang, übertrifft jedoch die 25 Kilometer. Der Weg verläuft zu einem großen Teil durch eine typisch kastilische Landschaft und weist keine großen Höhenunterschiede auf.

San Juan de Ortega (Km. 0). Beginn des Abschnitts

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Denk daran, vorher anzurufen, um zu reservieren, solltest du heute geplant haben, die Fundstätte von Atapuerca zu besichtigen. Buen Camino!

Wir lassen den Klosterkomplex von San Juan de Ortega hinter uns und nähern uns der Landstraße, wo sich ein Kreuz aus Holz erhebt. An dieser Stelle taucht eine historische Variante auf, die kaum genutzt wird und nach links in Richtung Santovenia de Oca, Zalduendo und Ibeas de Juarros geht.

Wir ignorieren sie und gehen auf einem Weg, der uns durch einen wilden Kiefernwald führt, in Richtung Agés weiter geradeaus (km 3,7). In diesem Ort können wir die Pfarrkirche oder auch den Tempel San Miguel besichtigen, die sich zwischen seiner traditionellen Architektur befinden.

Wir lassen Agés auf dem Randstreifen der Landstraße, die uns nach Atapuerca führt, hinter uns (km 6,3). Die Landstraße teilt die Ortschaft in zwei und dient als Hauptstraße. Ohne dass wir es mitbekommen, werden wir im Ortskern ankommen.

Atapuerca (Km. 6,3)

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In Cardeñuela de Riopico gibt es Gaststätten und Herbergen. Buen Camino!

Bevor wir das Dorf hinter uns lassen, verlassen wir den Asphalt und gehen links auf einem Weg voller Steine weiter. Der Weg führt durch Niederwald und steigt nach einer landwirtschaftlichen Bebauung leicht bis zu einem riesigen Holzkreuz an (km 8,5).

Ein gelber Pfeil am Sockel des Pfahls weist uns darauf hin, dass wir parallel zu einem alten Zaun weitergehen sollen. Wenn wir am Schild ankommen, das eine Höhe von 1.077 Metern angibt, beginnen wir mit dem Abstieg zum Tal des Flusses Pico. Im Hintergrund befindet sich ein Steinbruch und dahinter die Stadt Burgos.

Auf dem Abstieg treffen wir links auf ein Kreuz, das uns zu unserem nächsten Ort bringen wird, Villalva (km 10,7). In dieser Ortschaft, wo sich eine heruntergekommene Kirche befindet, begeben wir uns erneut auf die Landstraße bis nach Cardeñuela Riopico, wo man die Kirche Santa Eulalia besuchen kann.

Cardeñuela Riopico (Km. 12,3)

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In Orbaneja del Castillo gibt es Gaststätten und Herbergen. ¡Buen Camino!

Wir durchqueren Cardeñuela Riopico, bleiben für zwei Kilometer auf dem Wanderweg und erreichen schließlich Orbaneja del Castillo (km 14,3). Ab dort gehen wir auf der Landstraße weiter und überqueren auf einer Überführung die AP-1.

Kurz danach, nach etwa 200 Metern, treffen wir neben ein paar Einfamilienhäusern auf zwei Schilder. Auf dem einen steht, dass man geradeaus bis nach Villafría weitergehen sollte, und das andere mit der Option Río, das nach links führt, weist nach Castañares (km 15,3).

Der erste Weg ist anspruchsvoller, da uns nach Villafría immer noch viele Kilometer von Burgos trennen, die man entlang der N-1 zurücklegen muss. Außerdem führt dieser Weg durch ein Industriegebiet und städtisch geprägte Gegenden. Deswegen entscheiden wir uns für die Variante nach links.

Wir biegen also links ab und begeben uns auf einen Feldweg, der zwischen Ruinen verläuft, bis wir auf den Zaun des Flughafens treffen (km 16,9). Wir gehen bis zum Ort Castañares, an der Landstraße N-120, entlang des Zauns weiter.

Castañeras (Km. 19)

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: In Castañares liegt die Gaststätte Peregrina-T, wo sie Informationen zum Weg entlang der Flusspromenade sowie eine kostenlose Karte der Gegend bereitstellen. Buen Camino!

Hier weist die Beschilderung darauf hin, dass man bis nach Burgos dem Fußgängerweg der Landstraße N-120, der an der Ortschaft Villayuda vorbeiführt, folgen soll. Diese Option kann man nicht übersehen. Allerdings gibt es eine Alternative, um den langweiligen Weg nach Burgos hinein zu umgehen, welche sehr viel schöner ist.

Es handelt sich um die Flusspromenade des Flusses Arlanzón, die bis ins Zentrum der Hauptstadt führt. Es ist nicht der historische Weg, weswegen die traditionellsten Pilger ihn nicht befürworten. Allerdings kann diese Alternative immer mehr Anhänger vorweisen.

Um auf diesen Weg zu gelangen, müssen wir in Castañares über einen Fußgängerüberweg die Landstraße N-120 überqueren und auf der Straße Calle Óbidos bis zum Ende geradeaus weitergehen. Wir gehen rechts an einer großen Fabrik entlang und überqueren auf einer Fußgängerbrücke den Fluss Arlanzón, wo die Flusspromenade beginnt.

Solltest du Probleme haben, diesen Weg zu finden, solltest du am besten in der Gaststätte Peregrina-T nachfragen oder einen Ortsansässigen fragen. Sobald wir die Promenade erreicht haben, gehen wir für über drei Kilometer den Fluss entlang und erreichen den Strand Fuente del Prior (km 22,4).

Burgos (Km. 26,7). Ende des Abschnitts

Praktische Tipps für diesen Abschnitt: Burgos ist eine schöne Stadt und kann zahlreiche interessante Orte vorweisen. In einigen Herbergen kannst du mehr als eine Nacht bleiben oder du kannst auch in anderen Unterkünften übernachten, die flexibler sind.

Wie die meisten großen Städte des französischen Weges, lohnt es sich auch hier, einen oder mehr Tage zu bleiben. Bis morgen!

Vierzig Minuten später erreichen wir auf dem gleichen Weg die Brücke San Pablo bzw. die Brücke El Cid, die man an ihren mittelalterlichen Skulpturen erkennen kann (km 25,7). Wir überqueren die Brücke und betreten den Platz El Cid. Wir sind jetzt im Zentrum von Burgos angekommen! Hinter dem Denkmal liegt die Pilgerherberge.

In der Stadt erwartet dich, nachdem du mit ein paar Tapas, die du in den verschiedenen Orten in den Straßen Calle San Lorenzo und Calle Sombrerería sowie in ihren angrenzenden Straßen finden kannst, wieder zu Kräften gekommen bist, ein riesiges Angebot an religiöser Architektur.

Die Kathedrale von Burgos ist dabei das beste Beispiel. Du kannst aber auch die Kirche La Merced, San Cosme y San Damián, San Gil sowie die Kirche San Nicolás und die Kloster San Pedro de Cardeña und Las Huelgas besichtigen.

Du solltest auch nicht vergessen, die Überreste der befestigten Stadt, wie den Bogen Santa María, die Burg und ihren Aussichtspunkt, die Brücke San Pablo sowie das Postamt, zu besuchen.

Darüber hinaus solltest du die wichtigsten Gebäude der Stadt kennenlernen, wie das Haus von Miranda und Iñigo Angulo, das Haus El Cordón, die Kartause Miraflores, den Palast Castilfalé, das Institut Cardenal López de Mendoza oder auch das Denkmal Solar del Cid.

Solltest du dich nachmittags ausruhen wollen, sind der Hauptplatz, der Platz El Cid, der Platz San Juan, der Platz Santa María sowie die Alleen Paseo de la Isla und Paseo del Espolón gute Optionen.

Und solltest du heute nicht die Möglichkeit gehabt haben, die Fundstätte von Atapuerca kennenzulernen, empfehlen wir dir einen Besuch im Museum der menschlichen Evolution.

Anmerkungen San Juan de Ortega - Burgos

Der heutige Abschnitt weist keine besonderen Schwierigkeiten auf. Das Einzige, was man beachten sollte, ist, dass man etwas mehr als 25 Kilometer zurücklegt. In Burgos erwartet uns die köstliche kastilische Küche.

Vorsichtsmassnahmen auf dem abschnitt San Juan de Ortega - Burgos

Der größte Höhenunterschied der heutigen Tageswanderung liegt auf dem Anstieg zum Gebirgszug Sierra de Atapuerca. Hier sprechen wir von einem Gefälle von 100 Metern.

Der Anstieg gestaltet sich nicht schwierig, da er auf 2,4 Kilometer zurückgelegt wird. Jedoch ist der Weg steinig und man sollte darauf achten, wo man hintritt.

Für Personen mit einer eingeschränkten Mobilität kann sich der Abschnitt zwischen Atapuerca und Burgos schwierig gestalten, da er auf steinigen Wegen verläuft. Die Variante, die über Santovenia de Oca, Zalduendo und Ibeas de Juarros führt, ist eine bessere Option.

Gastronomie San Juan de Ortega - Burgos

Auf dem heutigen Abschnitt werden wir durch verschiedene Orte kommen, in denen es Bars und Restaurants mit einer kastilischen Küche gibt.

In Burgos erwarten uns jedoch genügend Restaurants und Tapas-Bars, wo man nicht drum herumkommt, diese Küche zu probieren. Im Folgenden werden dir unsere heutigen Empfehlungen geben.

  • Milchlamm. Es handelt sich um das meistgeschätzte Gericht der Gegend. Die Hauptstadt ist voller Grillrestaurants, die dieses Gericht zu bieten haben. Zu den beliebtesten Restaurants gehören Mesón del Cid und Casa Ojeda.
  • Gegrillte Koteletts
  • Olla podrida (Eintopf)
  • Flusskrebse
  • Weine aus der Ribera del Duero
  • Yemas de Burgos, köstliches Eiergebäck, das mit Eigelb, Zucker und Wasser hergestellt wird. Du kannst sie in fast jeder Konditorei des heutigen Abschnitts kaufen.

Sehenswürdigkeiten und aktivitäten auf dem abschnitt San Juan de Ortega - Burgos

Auf dem heutigen Abschnitt werden wir an verschiedenen Orten vorbeikommen und unsere Tageswanderung in Burgos beenden, die Stadt mit einem der symbolträchtigsten Denkmäler Spaniens: die Kathedrale von Burgos. Im Folgenden werden wir dir zu allen Orten dieses Abschnitts Informationen bereitstellen.

Agés

Der Ort Agés gehört zur Stadtverwaltung von Arlanzón, ist 16 Quadratkilometer groß und hat 60 Einwohner. Der Name leitet sich vom Arabischen her und erscheint im Testament vom Presbyterianer von Nunu aus dem Jahr 972 unter dem Namen Sancta Eugenia de Haggege.

Im Ort kann man die Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert besuchen. Dort werden die sterblichen Überreste des Königs García de Navarra aufbewahrt.

Er wurde in der Schlacht von Atapuerca im Jahr 1054 von Ferdinand I. von Kastilien ermordet. Man kann auch die Michaelskirche besichtigen.

Michaelskirche

Die Michaelskirche liegt im Ort Agés. Sie stammt aus dem späten 12. Jahrhundert und gehört dem romantischen Stil an.

Sie besteht aus einem Schiff mit einer Kopfseite, das in einer kreisförmigen Apsis endet. In ihrem Inneren gibt es einen Tambour aus Quaderstein mit einem kreisförmigen Grundriss, der von mit Fenstern verzierten Säulen umrahmt ist.

Die Verzierung der Kragsteine der Kirche stechen mit den Darstellungen von Tier- und Menschenköpfen mit verschiedenen Haltungen hervor.

Villalva

Der Ort Villalva gehört zur Gemeinde Cardeñuela Riopico und hat weniger als 25 Einwohner. Im Ort kann man die Ruinen seiner Pfarrkirche, die renoviert und zu einer Herberge umgebaut werden sollte, besuchen.

Cardañuela de Riopico

Cardeñuela de Riopico ist eine elf Quadratkilometer große Gemeinde mit etwa 150 Einwohnern. In dem Ort kann man die Kirche Santa Eulalia, die Dolmen und einen römischen Brunnen besuchen.

Orbaneja del Castillo

Orbaneja del Castillo gehört zur Gemeinde Valle de Sedano, obwohl der Ort einst unabhängig war. Dort wohnen 53 Einwohner.

Atapuerca

Atapuerca ist ein kleiner Ort mit 180 Einwohnern und einer Fläche von 25 Quadratkilometern. Das Dorf wurde in den 1950er Jahren nach der Entdeckung von einer der wichtigsten Fundstätten der Altsteinzeit auf der ganzen Welt weltweit bekannt.

Der architektonische Komplex liegt auf dem Gebirgszug Sierra de Atapuerca, zwischen den Orten Ibeas de Juarros und Atapuerca. Er besteht aus mehreren Aushöhlungen, die voller Fossilien sind. Heutzutage gilt sie als größte vorgeschichtliche Fundstätte der Welt.

An den Fundorten kann man im Rahmen einer Führung die Fundstätten von Gran Dolina und Sima del Elefante besichtigen, wo man die Fossilien einer neuen Gattung der Menschen, den Homo antecessor, die vor über 1 Million Jahre lebte, entdeckte.

An dem Fundort Sima de los Huesos hat man die vollständigste Sammlung von Individuen der Gattung Homo Heidelbergmensch ausgegraben. Wir sprechen hierbei von insgesamt 32 weiblichen und männlichen Individuen verschiedenen Alters.

Ein weiterer historischer Meilenstein, der den Ort Atapuerca berühmt machte, war die Schlacht zwischen dem König von León und Kastilien, Ferdinand I., und García von Navarra. Die Schlacht, an die ein Monolith erinnert, ereignete sich im Jahr 1045.

Der Kampf endete mit dem Tod des naveresischen Monarchen. Dies erlaubte Ferdinand I., die Gebiete Bureba und Oca, die er seinem Bruder überlassen hatte, wiederzuerlangen.

Praktische Informationen:

Um die Fundstätten zu besichtigen, muss man vorher anrufen, um zu reservieren.

Auf der folgenden Website kann man die Öffnungszeiten und Eintrittspreise aufrufen: www.atapuerca.org/apartado/151/horarios-y-tarifas

E-Mail: [email protected]

Telefon: +34 947 257 067

Burgos

Die Stadt Burgos hat fast 178.000 Einwohner. Die Hauptstadt wurde im Jahr 884 von Diego Rodríguez Porcelos gegründet. Es handelt sich um eine Stadt, die sich an großer Bedeutung erfreute, zum großen Teil auch aufgrund des Einflusses, den der Jakobsweg im Verlauf der Geschichte in der Stadt hatte. Im 11. Jahrhundert wurde sie zur Hauptstadt des Königreichs Kastilien ernannt.

Die Stadt weist eines der symbolträchtigsten Denkmäler Spaniens auf, die Kathedrale von Burgos. Allerdings gibt es noch weitere religiöse Bauwerke, die einen Besuch wert sind, wie etwa die Kirchen La Merced, San Cosme y San Damián, San Gil und San Nicolás. Man sollte auch nicht die Kloster San Pedro de Cardeña und Las Huelgas am Stadtausgang vergessen.

Der Stadt fehlt es auch nicht an einer Zivilarchitektur, was das Haus von Miranda und Iñigo Angulo, wofür das Haus Cordón, die Kartause Miraflores, der Palast Castilfalé, das Institut Cardenal López de Mendoza oder auch das Denkmal Solar del Cid sprechen.

Darüber hinaus kann man noch Überreste der ehemals befestigten Stadt besichtigen, wie den Bogen Santa María, die Burg und ihr Aussichtspunkt, die Brücke San Pablo und das Postgebäude.

Das Museum der menschlichen Evolution zeigt uns alle Entdeckungen, die in Atapuerca gemacht wurden. Dies ist eine gute Option für diejenigen, die nicht die Möglichkeit hatten, die Fundorte zu besuchen.

Auf unserem Spaziergang durch die Stadt können wir verschiedene Plätze, wie den Hauptplatz, den Platz El Cid, den Platz San Juan und den Platz Santa María, sowie die Alleen Paseo de la Isla und Paseo del Espolón bewundern. Am Ortsausgang von Burgos steht das ehemalige Hospital des Königs.

Natürlich fehlt es der Stadt auch nicht an einem kulinarischen Angebot. Die Tour durch Tapas-Bars ist typisch für die Gegend und zu den besten Straßen für den kulinarischen Tourismus gehören die Calle de San Lorenzo und Calle Sombrerería sowie ihre angrenzenden Straßen.

Borgen Santa María

Der Bogen Santa María ist einer der zwölf Originaleingänge zur mittelalterlichen Stadt Burgos. Er wurde im 16. Jahrhundert von Juan Vallejo und Francisco de Colonia restauriert.

Im Rahmen der Restaurierung erhielt der Bogen sein aktuelles Aussehen als Triumphbogen und ihm wurde an seiner Fassade die Darstellung des Kaisers Karl V. hinzugefügt, die von wichtigen Persönlichkeiten von Burgos und Kastilien umgeben ist.

Im Gebäude sind heutzutage verschiedene Räume untergebracht, unter anderem das Apothekenmuseum, das eine große Sammlung von Apothekengläsern aus dem Jahr 1558, die in Talavera de la Reina hergestellt wurden, sowie von chirurgischen Instrumenten aus der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert vom Krankenhaus von San Juan, ausstellt.

Dort befindet sich auch der Saal Sala de Poridad, der bis zum 18. Jahrhundert ein Versammlungsort des Stadtrats von Burgos war und mit Anspielungen auf El Cid und mit einer Kassettendecke im Mudéjar-Stil verziert ist.

Es gibt außerdem einen Ausstellungssaal. Im Hauptsaal des Gebäudes sticht das Wandbild von Vela Zanetti und verschiedene Überreste der Mudéjares hervor.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Montags bis samstags (10:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr) und sonntags (10:00 bis 13:50 Uhr).

Eintritt: Frei.

Kathedrale von Burgos

Die Kathedrale von Burgos ist der Heiligen Maria geweiht und ist seit 1948 UNESCO-Weltkulturerbe. Im Jahr 1221 hat man mit ihrem Bau begonnen und es hat 3 Jahrhunderte gedauert, sie fertigzustellen. Die Kathedrale gilt als das eindrucksvollste Denkmal der Hauptstadt von Burgos.

Außen stechen die beeindruckenden gotischen Gestalten hervor. Das Hauptschiff weist eine wunderbare Fensterrose auf und im oberen Teil befindet sich die Galerie der Könige.

Ihre herausragenden Türme laufen spitz zu. Dies wurde im 15. Jahrhundert von Juan de Colonia begonnen und in den Zeiten des Bischofs Luis de Acuña fertiggestellt.

Im Coronería-Portal stellt der Türsturz die Tür zum Paradies dar, wo man die Heiligenfigur des Erzengels Michael erkennen kann, der die Seelen wiegt, bevor er sie ins Reich Gottes lässt.

Am Sarmental-Portal befindet sich neben den Evangelisten das Bild von Pantokrator.

Das, was an der Kathedrale am meisten hervorsticht, befindet sich in ihrem Inneren. Im Zentrum des Schiffs befindet sich das achteckige Kuppelgewölbe, das aus zwei Stücken besteht und auf vier riesigen Stützpfeilern ruht. Unter dem Marmorboden werden die sterblichen Überreste von Rodrigo Díaz, dem Cid, und seiner Frau Jimena aufbewahrt. Über der Lampe befindet sich ein lichtdurchlässiges Gewölbe, das Einflüsse des Mudéjar-Stils aufweist.

In der Kapelle Santa Ana sticht der Altaraufsatz von Gil de Siloé hervor, wo eine Allegorie in Form des Stammbaums der Jungfrau Maria dargestellt wird.

An der Seite ist die Kapelle Los Condestable von einem spektakulären Sterngewölbe bedeckt. Ihr Bau wurde vom Marschall von Kastilien in Auftrag gegeben, um seine sterblichen Überreste und die seiner Frau aufzubewahren.

Der Papamoscas (Fliegenschnapper) ist einer der größten touristischen Sehenswürdigkeiten der Kathedrale. Es handelt sich um eine Spielfigur, die jede Stunde mit dem Mund die Glocke läuten lässt. Sie wird dabei von Martinillo unterstützt, der im Viertelstundentakt die Glocke betätigt.

Die wunderschöne goldene Treppe verbindet das Coronería-Portal mit dem Boden der Kathedrale. Die Kapelle der Presentación wurde Anfang des 16. Jahrhunderts auf Wunsch des Domherrn Gonzalo de Lerma vom Baumeister Juan de Matienzo fertiggestellt. Über der Kapelle, wo auch Beerdigungen stattfinden, befindet sich ein Sterngewölbe.

Das Informationszentrum wurde im Jahr 2008 eröffnet. Dort kann man einen Lehrbesuch abhalten, wo einem der Prozess der historischen, architektonischen und religiösen Entwicklung der Kathedrale erklärt wird.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Von März bis Oktober täglich geöffnet (9:30 bis 19:30 Uhr) und November bis März (10:00 bis 19:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Werktags (9:00, 10:00, 11:00 und 19:30 Uhr), samstags und Vorabende eines Feiertags (19:30 Uhr), sonn- und feiertags (9:00, 10:00, 11:00, 12:00, 13:00, 13:00, 14:00 und 19:30 Uhr).

Eintritt: Allgemein (7 €), Gruppen mit mehr als 15 Personen und Senioren über 65 Jahre (6 €), unter 28 Jahre (4,50 €), Großfamilien, Arbeitslose und Pilger (3,50 €), Personen mit eingeschränkter Mobilität (2 €) und Kinder zwischen 7 und 14 Jahren (1,50 €). Dienstags ist der Eintritt ab 16:30 Uhr frei.

Es gibt eine touristische Eintrittskarte (8 €), mit der du die Kathedrale, die Kirche San Nicolás, San Gil und das Museum der Altaraufsätze besuchen kannst.

Haus von Miranda und Iñigo Angulo

Das Haus von Iñigo Angulo steht in Burgos. Vom Gebäude sind die Haupt- und Hinterfront sowie ein dreiseitiger Innenhof erhalten. Der Innenhof gilt als eines der besten Beispiele der spanischen Renaissancekunst.

Es sticht durch ihre allegorische Dekoration mit klassischen Mythen hervor. Auf den zwei Etagen des Innenhofes kann man die Synthese der humanistischen Bildung und Philosophie von Francisco de Miranda y Salón bewundern, dem Bauträger des Gebäudes.

Das Haus von Miranda, das neben dem Haus von Iñigo steht, stammt aus dem Jahr 1545 und wurde als Wohnhaus des Domherrn der Kathedrale, Francisco de Miranda, gebaut. Zusammen mit dem Haus von Iñigo Angulo ist dies ein berühmtes Beispiel der Zivilarchitektur in Burgos.

Die Dekoration gehört dem Renaissancestil an und es sind wichtige Teile des Hauptportals, der Hintertür, des Innenhofes und der Treppe erhalten. Der Innenhof verfügt über eine doppelte Galerie, die mit lateinischen Inschriften, Familienwappen, Grotesken, Allegorien und Medaillons von berühmten Personen der Epoche verziert ist.

In der Mitte des Innenhofes steht ein Brunnen mit verflochtenen Zyklopen. In der ersten Etage gibt es ein riesiges römisches Mosaik. Heutzutage beherbergen beide Museen das archäologische Provinzmuseum von Burgos.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis samstags (10:00 von 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr) und sonntags (10:00 bis 14:00 Uhr).

Eintritt: Allgemein (1 €), unter 18 Jahren und über 65 Jahren (frei). Samstags und sonntags ist der Eintritt für jeden frei.

Haus El Cordón

Das Haus El Cordon in Burgos ist der Palast, in dem die katholischen Könige den Seefahrer Christoph Kolumbus nach seiner zweiten Reise nach Amerika im Jahr 1497 empfingen. In diesem Gebäude fand auch die Hochzeit zwischen Johann von Aragón und Kastilien, dem erstgeborenen Sohn der Könige, und Margarete von Österreich statt.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Werktags (12:00 bis 14:00 Uhr und 19:00 bis 21:00 Uhr) und feiertags (12:00 bis 14:00 Uhr).

Hauptplatz, Rathaus und Umgebung

Der Hauptplatz von Burgos im Zentrum der Stadt war einst der Marktplatz. Auf diesem Platz befindet sich das Rathaus.

Das Gebäude des Rathauses wurde im 18. Jahrhundert auf dem Grundstück des Tores La Carreta errichtet. Dieses klassizistische Bauwerk ist das Werk vom Architekten aus Burgos, Fernando González de Lara.

In der Nähe des Platzes befinden sich mehrere Einkaufsstraßen, wie die Calle de la Flora, Calle la Paloma und Calle de Laín Calvo, wo ein Brunnen zu Ehren der Göttin des Frühlings steht.

In den Straßen Calle de San Lorenzo oder Calle de los Herreros liegt die Barockkirche San Lorenzo und hinter der Kathedrale fand einst der Getreidemarkt statt.

Die Burg und ihr Aussichtspunkt 

Die Burg liegt im oberen Teil der Stadt Burgos auf dem Hügel San Miguel. Im Laufe der Geschichte fanden an dieser Festung viele Ereignisse statt.

Im Jahr 1276 beschloss der König Alfons X. die Stadt mit einer neuen Mauer zu umgeben, die von der Burg bis zu den Ufern der Flüsse Vena, Pico und Arlanzón verlief. Das längste Stück der Mauer, das immer noch erhalten ist, geht von Paseo de los Cubanos bis zum Bogen von San Martín.

Das Tor von San Martín ist einer der Haupteingänge der Burg. Es wurde im 14. Jahrhundert im Mudéjar-Stil gebaut. Das Tor war der Ausgang zum Jakobsweg und das Eingangstor der Könige, als sie in Burgos waren.

Ein weiteres wichtiges Tor ist das Tor von San Esteban, das zur gleichen Zeit und auch im Mudéjar-Stil gebaut wurde. Der Eingang besteht aus Hufeisenbogen und einem Mauerwerksverband aus Stein und Ziegelstein. Er stellt die verschiedenen Kulturen dar, die sich in der Stadt niedergelassen haben.

Ein weiterer Teil der Burg ist die Kirche San Esteban am östlichen Abhang der Burg. Sie wurde im späten 13. Jahrhundert errichtet und weist ein prachtvolles Portal aus dem 14. Jahrhundert auf, wo man eine spektakuläre Rosette bewundern kann.

Die Kirche besteht aus drei Schiffen, Kapellen mit einer vieleckigen Kopfseite und einem Kreuzgang. Im Tempel befindet sich das Museum der Altaraufsätze, wo Altaraufsätze und artistische Schätze der Diözese von Burgos ausgestellt werden. Von ihnen sticht der Altaraufsatz der Jungfrau Castrillo Matajudíos aus dem 16. Jahrhundert hervor.

Während der französischen Besatzung diente die Burg dem französischen Heer als Kaserne und Pulverkammer. Im Jahr 1813, nachdem die Truppen des angelsächsischen Generals Wellington die Gebiete von Burgos besetzten, beschlossen sie, die Burg zu zerstören.

Die Zerstörung hatte solche Auswirkungen, dass die Fenster der Kathedrale beeinträchtigt wurden.

Heutzutage, nach einem sorgfältigen Wiederaufbau, handelt es sich um einen Ort, der einen Besuch wert ist und wo man innerhalb der Mauern entlanggehen kann.

Der Besucher kann auch das Informationszentrum “La cueva del moro” besuchen, wo sich der berühmte Brunnen befindet, zu dem man über eine Wendeltreppe aus Stein mit 335 Stufen gelangt.

Vom Aussichtspunkt der Burg kann man die künstlerischen Überreste erblicken, die die Geschichte der Stadt Burgos hinterlassen hat.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Samstags, sonn- und feiertags geöffnet (10:00 bis 20:00 Uhr). Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr ist ein Besuch der Tunnel nicht möglich.

Eintritt: Allgemein (3,70 €), Festung und Tunnel (2,60 €).

Kirche San Esteban

Die Kirche San Esteban steht in der Stadt Burgos. Sie wurde im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf einem ehemaligen Tempel im romanischen Stil errichtet.

Die Struktur besteht aus drei Schiffen mit simplen Kreuzrippengewölben. Es sticht das Portal aus dem späten 13. Jahrhundert hervor, das aus einem Spitzbogen mit drei mit Heiligenbildern verzierten Archivolten besteht. An den Seiten stehen Statuen, die die Funktion von Säulen innehaben.

Am Tympanon kann man Darstellungen zur Ehren Christi und Stephanus erkennen. Es fällt insbesondere die durchlässige Rosette auf, die den gleichen Einfluss wie die Kathedrale von Burgos aufweist.

Die Kirche verfügt auch über eine gotische Kanzel, die mit Blumenmotiven verziert ist und einen Einfluss des Flamboyant-Stils aufweist. Das Werk kann Simón de Colonia und Nicolás Vergara zugeschrieben werden.

Die Kirche hat einen Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert, der Einzige in Burgos aus dieser Epoche. Im Kreuzgang werden die Überreste von verschiedenen wichtigen Familien der Epoche aufbewahrt. Heutzutage beherbergt die Kirche das Diözesanmuseum der Altaraufsätze.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Zwischen dem 14. September und 30. Juni geschlossen. Sonst von dienstags bis sonntags geöffnet (11:00 bis 14:00 Uhr und 17:00 bis 20:00 Uhr).

Eintritt: Es gibt eine touristische Eintrittskarte (8 €), mit der du die Kathedrale, die Kirche San Nicolás, San Gil und das Museum der Altaraufsätze besuchen kannst.

El paseo de la Isla

Die Allee Paseo de la Isla in Burgos wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von dem Bürgertum Burgos gegründet. Die Allee entsteht neben dem Bogen Santa María und führt zu einem wunderbaren botanischen Garten. Zwischen der exotischen Vegetation liegen die Ruinen eines romanischen Säulengangs des 12. Jahrhunderts.

El Paseo del Espolón

El Paseo del Espolón ist die symbolträchtigste Allee der Stadt Burgos. Es ist ein Treffpunkt der Einheimischen. Von der Allee kann man den “Morito” sehen, der sich an der Fassade des Haupttheaters und dem Seekonsulat befindet. Letzteres sticht durch seinen Anker und der Tatsache hervor, dass es läutet.

Solar del Cid

Man sagt, dass sich das Denkmal El Solar del Cid in Burgos am Wohnort von El Cid Campeador befindet. Das Grundstück liegt neben dem Tor von San Martín. Heutzutage steht dort ein Denkmal mit den Wappen von Burgos und von San Pedro de Cardeña.

Das Hospital des Königs

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Das Hospital des Königs in der Stadt Burgos wurde im Jahr 1200 auf Wunsch von Alfons VIII. und seiner Frau Leonor de Aquitania gebaut. Aufgrund seiner Großzügigkeit und seines Reichtums wurde es zum berühmtesten Hospital des Jakobsweges.

Die Könige von Kastilien beschützten diesen Ort immer und hielten es mit hohen Einkünften und Privilegien instand. Heutzutage ist das Gebäude der Sitz des Rektorats der Universität von Burgos und der Rechtsfakultät.

Praktische Informationen:

Gottesdienstzeiten: Sonn-und feiertags (12:00 Uhr)

Kirche la Merced

Die Kirche La Merced steht in der Stadt Burgos und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Als der Mercedarierorden sich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Burgos niederließ, wurde weit weg von der Stadt ein simpler Tempel errichtet. Dort blieben sie bis 1419, als sie zu der Kirche zogen, die wir heute sehen können.

Das Gebäude wurde mit der Hilfe der wohlhabendsten Familien der Stadt, wie die Castillo oder die Pesquera, die in der Kirche begraben liegen, errichtet. Im späten 19. Jahrhundert wurde die Kirche von den Jesuiten bewohnt, die eine komplette Restauration durchführten.

Vom ursprünglichen Kloster sind die Kirche und der Teil des Kreuzgangs im Renaissancestil, der wahrscheinlich das Werk von Juan de Vallejo ist, erhalten. Der Säulengang der Kirche gehört dem Flamboyant-Stil an und man kann dort Wappen der Familien Castillo und Pesquera betrachten.

Die Kirche mit dem Grundriss einer Basilika mit Vierung weist eine mit gotischen Elementen verzierte Kanzel auf. Im Altarraum werden die Schreine der Schutzheiligen der Klöster im Renaissancestil aufbewahrt.

Es stechen außerdem die neugotischen Altaraufsätze der Kapellen hervor, die sich an den Seiten des Tempels befinden. Sie sind das Werk vom Bildhauer López Gómez und stammen aus dem 20. Jahrhundert.

Die erstaunliche Orgel von Cavaillé-Coll aus dem 19. Jahrhundert, die vor kurzem erst restauriert werde, ist ebenfalls ein Schmuckstück.

Praktische Informationen:

Gottesdienstzeiten: Werktags (12:00, 13:00, 20:00 und 21:00 Uhr), Vorabende eines Feiertags (20:00 und 21:00 Uhr) und feiertags (12:00, 13:00, 20:00 und 21:00 Uhr).

Kirche San Cosme y San Damián

Die Kirche San Cosme y San Damián in Burgos stammt aus dem späten 15. Jahrhundert, frühem 16. Jahrhundert. Sie wurde auf einem älteren Tempel errichtet.

Vom Gebäude sticht das Portal im Platereskenstil aus dem Jahr 1552 hervor, das Werk von Juan de Vallejor. Es besteht aus einem Rundbogen und ist von Säulen umgeben, an denen an den Zwickeln Torsos anlehnen.

Der Turm gehört dem Neoklassizismus an und stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Der Kalvarienberg, der von den Figuren von Kosmas und Damian umgeben ist, fällt ebenfalls auf.

Die Kirche hat den Grundriss einer Basilika mit Vierung und weist ein Sterngewölbe auf. Der Altarraum wird von einem Altaraufsatz im Barockstil aus dem Jahr 1663 dominiert, der von Policarpo de la Nestosa und den Bildhauern Juan de Pobes, Juan de los Helgueros und Clemente de Quintana gebaut wurde.

Im Schiff des Evangeliums befindet sich das Grab von Cristóbal de Andino, ein Bildhauer aus Burgos, der 1553 verstarb und das Grab entwarf.

Im Inneren der Kirche werden außerdem das Gestühl aus der Renaissance, das ursprünglich von der Abtei von San Quirce ist, sowie ein romanischer Altaraufsatz aus dem frühen 17. Jahrhundert aufbewahrt.

Praktische Informationen:

Gottesdienstzeiten: Montags bis freitags (8:30, 10:00, 12:00 und 19:30 Uhr), samstags (10:00, 12:00 und 19:30 Uhr), sonn- und feiertags (10:00, 11:30, 13:00, 14:00 und 19:30 Uhr).

Institut Cardenal López de Mendoz

Das Institut Cardenal López de Mendoza ist eines der wichtigsten Bauwerke des Renaissancestils in der Stadt Burgos. Es stellt eine Kombination aus Elementen der Spätgotik und Renaissance dar.

Man begann im Jahr 1538 mit seinem Bau, der jedoch erst im Jahr 1579 abgeschlossen wurde. Seit seinem Bau widmet sich das Gebäude der Lehrtätigkeit. Es besteht aus Quadersteinen von hervorragender Qualität, besonders die Fassade, bei der der Kalkstein des bekannten Steinbruchs Hontoria verwendet wurde.

Am Bau waren unter anderem die Steinmetze Juan del Campo, Baltasar de Castañeda und Pedro de Resines beteiligt. Die Skulptur im Zentrum des Portals und die Wappen sind das Werk von Biego Guillén und Antonio de Elejalde, sein Nachfolger.

Die Schreinerarbeiten können Juan de Eras und Miguel de Osma zugeschrieben werden.

Die Fassade des Gebäudes ist eben und horizontal und stellt eine große Mauer dar, die in sieben Teile aufgeteilt ist, die von Strebepfeiler mit einem quadratischen Schnitt getrennt werden. An den Enden der Fassade befinden sich die kreisförmigen Strebepfeiler mit dem Wappen des Kardinals.

Seit 1905 beherbergt das Gebäude das Museum der Naturwissenschaften, das vom Professor José López de Zuazo gegründet wurde. Das Museum verfügt über zwei Räume. In einem wird eine Sammlung über die Tier- und Pflanzenwelt ausgestellt. Im zweiten Saal gibt es eine Ausstellung zu Labormaterialien und zur Landwirtschaft.

Platz El Cid

Der Platz El Cid liegt in Burgos direkt an der Vorderfront des Haupttheaters. Auf dem Platz befindet sich eine Statue von El Cid Campeador zu Pferd, ein Werk von Juan Cristóbal. Dort gibt es auch die Statue des Kriegers El Cid, der das Schwert in Richtung Süden schwingt und zu den Protagonisten von Cantar blickt, die von Lucarini für die Brücke San Pablo gemeißelt wurden.

Kloster San Pedro de Cardeña

Das Kloster San Pedro de Cardeña in Burgos stammt aus dem Jahr 899. Das Kloster wurde von den Benediktinern gegründet und stellte während der ersten Baujahre von Kastilien ein wichtiges spirituelles und kulturelles Zentrum dar.

Ursprünglich gehörte das Bauwerk dem romanischen Stil an, im Jahr 953 wurde es jedoch von der Armee von Abd ar-Rahman III. geplündert, weswegen heute nur noch der Turm und der Kreuzgang erhalten sind.

Nach der Desamortisation wurde das Gebäude von mehreren religiösen Orden bewohnt. Im Jahr 1936 wurde es von der geistlichen Bevölkerung verlassen und wurde zu einem Gefängnis für republikanische Gefangene. Danach nahmen die Zisterziensermönche im Jahr 1942 das Klosterleben im Tempel wieder auf.

Jahrhundertelang bewahrte das Kloster die sterblichen Überreste von El Cid und seiner Frau Jimena auf. Von daher herrscht außen am Gebäude, an der kargen Fassade im Barockstil, die Figur des Kriegers vor. Die Ästhetik der Skulptur ähnelt der, die für die Darstellung von Santiago Matamoros verwendet wird.

An der Statue kann man einige Schäden erkennen, die auf Schüsse der französischen Armee während der Besetzung zurückzuführen sind.

Die Plünderung der französischen Truppen betrafen auch die Grabstätte von El Cid. Die Knochen wurden auf den Tempel verstreut und von den Soldaten gestohlen. Deswegen bestätigen viele europäische Museen, dass sie Knochen von El Cid aufbewahren.

Von der im 15. Jahrhundert erbauten Kirche des Klosters kann man zum Kreuzgang gelangen, der auch dem romanischen Stil zugehört. Der Kreuzgang trägt den Namen “Los Santos Mártires” (die heiligen Märtyrer) in Würdigung der 200 Mönche, die von den arabischen Truppen hingerichtet wurden.

Die Kapitelle des Klosters wurden aus Sandstein der Gegend realisiert und mit Pflanzenmotiven dekoriert. Der Turm, ebenfalls dem romanischen Stil zugehörig, stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Der Turm ist aufgrund der Anspielung, die er auf den Cantar a Cerdeña als Zufluchtsort der Ehefrau und Töchter von El Cid während seines Exils als Turm der Doña Jimena macht, bekannt.

Aufgrund der häufigen Wechsel bezüglich der Verwaltung des Tempels und mehrerer Plünderungen werden in seinem Inneren nicht viele kostbare Kunstwerke aufbewahrt, obwohl seine Mauern der lebende Beweis der langen Geschichte sind.

Heutzutage kann der Besucher den Tempel besichtigen und mit der Hilfe der Mönche die Geschichte noch einmal durchleben.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Sonntags geschlossen. Montags bis samstags (10:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr) und feiertags (12:15 bis 13:00 Uhr und 16:15 bis 18:00 Uhr).

Eintritt: 2 Euro.

Kloster Las Huelgas

Das Kloster Las Huelgas liegt im Viertel Huelgas in Burgos. Der Tempel ist neben dem Kloster Cartuja de Miraflores der wichtigste Klosterkomplex der Stadt.

Das Gebäude wurde vom König Alfons VIII. und seiner Ehefrau Eleonore Plantagenet gegründet, um es als königliche Grabstätte zu verwenden. Es gewann jedoch so an Bedeutung, dass es sich zum ersten Klosterzentrum von Kastilien entwickelte, von dem mehrere Kleinstädte und Klöster abhingen.

Von der Klosterstruktur fällt am meisten die architektonische Schönheit seiner Kirche auf, die in einem Zisterzienserstil erbaut wurde, der heutzutage jedoch stark verändert ist. Im Hauptschiff werden die sterblichen Überreste der Gründerkönige in wunderschönen vielfarbigen Gräbern, die von Wappen von Kastilien und der Familie Platagenet begleitet werden, aufbewahrt.

Die Kapellen sind auch von besonderer Bedeutung. Die Jakobskapelle gehört dem Mudéjar-Stil an und die Himmelfahrtskapelle wurde im Almohaden-Stil errichtet.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis samstags (10:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 17:30 Uhr), sonn- und feiertags (10:30 bis 14:00 Uhr).

Eintritt: 6 Euro. Mittwoch und donnerstagnachmittags ist der Eintritt frei.

Palast Castilfalé 

Der Palast Castifalé in Burgos liegt in der Straße Calle Ferán González am Fuß des Jakobsweges. Es war eine der gefährlichsten Gegenden Burgos, da hier die reichen Händler ihre Wohnhäuser hatten.

Das Gebäude wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gebaut und stellt einen eigenen Stil der Renaissance von Burgos dar. Es wurde nach den ehemaligen Besitzern benannt, den Grafen von Castilfalé.

Im Jahr 1565 ging der Palast in den Besitz des einflussreichen Kaufmanns Andrés de Maluenda über und das Gebäude wurde zu einem Herrenhaus. Im 17. Jahrhundert gehörte das Gebäude der Familie Brizuela und war im 17. und 18. Jahrhundert als Haus der Brizuela bekannt.

Im späten 18. Jahrhundert lebten dort Antonio Valdés y Bazán und Bailío General de Marina, der das Gebäude Heliodoro Jalón überließ, Markgraf von Castrofuerte, der es zu einer Hausgemeinschaft umwandelte.

Das Gebäude besteht aus Stein und Ziegelsteinen. Jedoch führte auch jeder Besitzer eigene Renovierungsarbeiten durch. Vom ursprünglichen Palast sind der Säulengang, der Innenhof, die Eingangshalle und die enorme Treppe erhalten geblieben.

Das schönste Element des Gebäudes ist jedoch das Hauptportal mit einem Rundbogen, das von Balustern umgeben ist.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Samstags und sonntags geschlossen. Montags bis freitags (8:30 bis 14:30 Uhr).

Platz San Juan

Der Platz San Juan von Burgos wird ständig von Pilgern überquert. Dort befindet sich der Komplex von San Lesmes, der aus einem Kloster, einer Kirche und einem Hospital besteht. Vom Letzteren ist kaum noch etwas erhalten und vom Kloster kann man den Kapitelsaal und den Kreuzgang besichtigen.

Kirche San Gil

Die Kirche San Gil der Stadt Burgos wurde zu Ehren des Heiligen gebaut, dessen Ruhm die Pilger, die die Stadt durchquerten, hierher brachten. Der Tempel steht neben der Stadtmauer und weist schlichte Fassaden auf.

Das Gebäude besteht aus drei Schiffen mit einer Vierung und einem Sterngewölbe. In jedem der drei Schiffe gibt es Kapellen. Die Kapelle La Cruz im spätgotischen und primitiven Renaissancestil beherbergt die bekannte Heiligenfigur vom Christus der heiligen Tropfen.

Dies machte sie schon im Jahr 1836 berühmt. Die Statue stammt aus dem 13. Jahrhundert und weist eine beachtliche Größe auf. Ursprünglich befand sich die Skulptur im benachbarten Trinitarierkloster.

Die Kapelle Nuestra Señora de la Buena Mañana wurde nach den strengen Zeiten, die die Kleriker morgens einhielten, benannt. Die Kapelle beherbergt einen Hauptaltaraufsatz aus dem 15. Jahrhundert, der mit Figuren verziert ist, die den Flamboyant-Stil mit dem germanischen Plastizismus verbindet.

Die Weihnachtskapelle mit Einflüssen der Spätgotik und der primitiven Renaissance ist vielleicht die schönste von allen und das Werk von Juan de Matienzo. In ihrem Inneren werden die sterblichen Überreste ihrer Gründer aufbewahrt: Juan de Castro und seiner Frau Inés de Lerma.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Dienstags geschlossen und sonntags nur zu Gottesdienstzeiten geöffnet. Der Rest der Woche (11:30 bis 14:00 Uhr und 16:30 bis 19:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Werktags (12:00 und 19:45 Uhr) und feiertags (12:00 und 13:00 Uhr).

Eintritt: 1,50 Euro. Mittwochnachmittags ist der Eintritt frei. Es gibt eine touristische Eintrittskarte (8 €), mit der du die Kathedrale, die Kirche San Nicolás, San Gil und das Museum der Altaraufsätze besuchen kannst.

Platz Santa María

Der Platz Santa María befindet sich neben der Kathedrale von Burgos. Der Platz wird von einem Brunnen aus dem 18. Jahrhundert dominiert, der der Maria mit dem Jesuskind geweiht ist.

Der Platz war Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, wie etwa dem Empfang der Könige und Bischöfe in der Kathedrale, Prozessionen usw. In der Vergangenheit fand auf dem Platz der berühmte Fischmarkt statt.

Brücke San Pablo und Postamt

Die Brücke San Pablo verband jahrhundertelang die Altstadt von Burgos mit ihrer südlichen Erweiterung von Arlanzón, wo die wichtigen religiösen Zentren, wie etwa das Trinitarierkloster, lagen.

Auf dem Grundstück, wo einst das Trinitarierkloster stand, wurde im Jahr 1915 das Gebäude des Post- und Telegrafenamts gebaut. Mitte des 20. Jahrhunderts verwandelte sich das Mauerwerk der Brücke zu einer riesigen Straße mit acht enormen Statuen.

Dort wurden Persönlichkeiten dargestellt, die mit El Cid Campeador im Zusammenhang standen. Seine Statue zu Pferd dominiert jedoch den Eingang zur Brücke.

Kirche San Nicolás

Die Kirche San Nicolás de Bari von Burgos stammt aus dem Jahr 1408 und wurde unter dem Mäzenatentum der Bischofs Cabeza de Vaca errichtet.

Das Gebäude sticht durch seine Schlichtheit hervor, wo das Portal mit einem Spitzbogen herausragt. Das Tympanon stellt den sitzenden Nikolaus von Myra dar, der von Sebastian und San Vitores umgeben ist.

Im Inneren der Kirche wird ein Altaraufsatz aus Stein, das Werk von Francisco de Colonia, aufbewahrt, an dem das Leben von Nikolaus von Myra dargestellt wird.

Am unteren Teil des Altaraufsatzes werden die Überreste von Don Gonzalo López de Polanco und seiner Frau Leonor de Miranda neben weiteren Grabstätten, wie die von Constanza de Maluenda und Alfonso de Polanco, aufbewahrt.

Es sticht der riesige Altaraufsatz von Juicio Final hervor, der aus Tafeln in Halbmondform besteht und im Jahr 1510 gebaut wurde. Auf dem Altaraufsatz kann man ein Bild erkennen, das den Kampf zwischen Gut und Böse und einen vermittelnden Engel darstellt.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Mittwochs geschlossen und sonntags nur zu Gottesdienstzeiten geöffnet. Rest der Woche (11:30 bis 14:00 Uhr und 16:30 bis 19:00 Uhr).

Eintritt: 1,50 Euro. Montags ist der Eintritt frei.

Museum der menschlichen Evolution

Das Museum der menschlichen Evolution in Burgos ist das Werk des Architekten Juan Navarro Baldeweg. In den Räumlichkeiten werden die Entdeckungen von Atapuerca und ihre Protagonisten ausgestellt.

Die neuartige Ausstellung zeigt den Besuchern auf didaktische Weise die Prozesse der Evolution des Menschen und seiner Zukunft.

Das Gebäude ist verglast und zeichnet sich durch seine Würfelform aus. Die Struktur ist mit einem metallischen Kreuz verbunden.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Montags geschlossen. Dienstags bis freitags (10:00 bis 14:30 Uhr und 16:30 bis 20:00 Uhr), samstags, sonn- und feiertags (10:00 bis 20:00 Uhr).

Eintritt: Allgemein (6 €), Gruppen, Schüler/Studenten und Großfamilien (4 €), unter 8 Jahren und über 65 Jahre sowie Arbeitslose (gratis). Mittwochs (16:30 bis 20:00 Uhr) sowie dienstags und donnerstags (19:00 bis 20:00 Uhr) ist der Eintritt frei.

Kartause Miraflores

Die Kartause Miraflores liegt auf einer alten königlichen Burg in Burgos. Der Bau liegt in der Frömmigkeit vom König Heinrich II. begründet, der seine Paläste den Mönchen des Kartäuserordens überließ, um für den Orden ein Kloster zu gründen.

Jahre danach wählte Isabella I. die Klosterkirche aus, um ihre Eltern zu bestatten, Johann II. von Kastilien und Isabella von Portugal.

Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts unter der Leitung von Juan und Simón de Colonia wiederaufgebaut. Im Jahr 1484 wurde der Umbau abgeschlossen und am Ende dieses Jahrhunderts realisierte Gil de Siloé den Hauptaltaraufsatz und die Sarkophage der Könige und des Infanten Alfons.

Vom Klosterkomplex sticht hauptsächlich seine Kirche aus einem Schiff mit einer vieleckigen Apsis und mit flämischen Fenstern hervor. Außen fallen ihre Turmhelme und Zinnen auf.

Das Innere der Kirche wird vom Altarraum dominiert, wo sich die königlichen Grabstätten und der große Altaraufsatz von Gil de Siloé befinden.

Im Tempel werden das Gestühl der Kanzel der Pater im gotischen Stil, die Kanzel der Brüder im Renaissancestil sowie die Skulptur von Bruno von Köln aufbewahrt.

Praktische Informationen:

Öffnungszeiten: Täglich geöffnet. Montags bis samstags (10:15 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr) und sonntags (11:00 bis 15:00 Uhr und 16:00 bis 18:00 Uhr).

Gottesdienstzeiten: Sonn- und feiertags um 10:15 Uhr.

Eintritt: Frei, man kann spenden.

Dienstleistungen San Juan de Ortega - Burgos

Dienstleistungen des Abschnitts von San Juan de Ortega nach Burgos

Karte San Juan de Ortega - Burgos

Karte des Abschnitts von San Juan de Ortega nach Burgos

Profil San Juan de Ortega - Burgos

Profil des Abschnitts von San Juan de Ortega nach Burgos

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24 KM
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21 KM
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20 KM
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ABSCHNITT 5
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22 KM
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ABSCHNITT 6
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21 KM
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ABSCHNITT 7
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27 KM
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28 KM
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ABSCHNITT 9
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22 KM
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23,7 KM
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24,4 KM
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21,0 KM
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24,7 KM
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18,5 KM
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24,6 KM
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25,8 KM
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ABSCHNITT 24
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26,8 KM
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ABSCHNITT 27
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20,8 KM
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ABSCHNITT 28
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17,8 KM
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22,2 KM
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ABSCHNITT 30
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24,8 KM
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28,5 KM
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19,3 KM
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