Der Jakobsweg ist ein UNESCO-Weltkulturerbe

Der Jakobsweg wurde von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) zum Weltkulturerbe (oder Welterbe) ernannt. Dies bedeutet, dass diese Institution der Ansicht gewesen ist, dass der Jakobsweg von kultureller und natürlicher Bedeutung ist und es wert ist, für die zukünftigen Generationen der Menschheit erhalten zu werden.

Der Jakobsweg wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Allerdings sind nicht alle Routen des Jakobsweges in dieser Einstufung als UNESCO-Weltkulturerbe inbegriffen. Die Via de la Plata oder auch der englische Jakobsweg gehören beispielsweise nicht dazu.

Die Route des Jakobsweges ab Sarria ist der beliebteste Abschnitt und eine ausgezeichnete Wahl, um den Kern der Pilgerfahrt zu erfassen und weitere Personen kennenzulernen, die auch diese Erfahrung erleben. Wenn Sie Ihre Reise planen möchten, erzählen Sie uns mehr von Ihrem Reisezeitraum und überlassen Sie die Organisation uns. Wir sind die Experten!









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In diesem Artikel möchten wir Ihnen darlegen, wie es dazu kam, dass der Jakobsweg von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde und welche Routen dazu gehören. Außerdem möchten wir auch auf die individuellen Elemente, die in der Liste enthalten sind, sowie auf andere Auszeichnungen des Jakobsweges eingehen.

Santiago de Compostela

Nachdem die Routen des Jakobsweges im späten 20. Jahrhundert langsam wiederhergestellt wurden, ließen die internationalen Auszeichnungen von historischer und kultureller Bedeutung nicht lange auf sich warten. Das erste Element der Jakobstradition, das von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde, war die Stadt Santiago de Compostela.

Meta de peregrinación

Im Jahre 1985 wurde die galicische Hauptstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Für diese Auszeichnung wurde ihre wichtige Rolle, die sie als Ziel der wichtigsten Pilgerfahrt des Mittelalters hatte, berücksichtigt.

“Das vorgeschlagene kulturelle Gut ist mit einem der wichtigsten Themen der mittelalterlichen Geschichte verbunden. Von den Ufern der Nordsee und der Ostsee sind auf dem Jakobsweg, wahre Routen des Glaubens, Tausende von Pilgern mit der Jakobsmuschel und ihrer besonderen Kleidung für Jahrhunderte zum galicischen Tempel gegangen.”

4. Kriterium der UNESCO

Ihr architektonischer Reichtum

Die Geschichte der Kathedrale von Santiago, die über 1000 Jahre alt ist, spielte bei dieser Einstufung auch eine fundamentale Rolle. Demnach lautet das 1.Kriterium der Ernennung von Santiago de Compostela als Weltkulturerbe wie folgt:

“Rund um die Kathedrale, die ein weltweit bekanntes Meisterwerk der romanischen Kunst ist, hat Santiago de Compostela einen wertvollen historischen Stadtkern, der es verdient hat, als eine der bedeutendsten heiligen Städte der Christenheit erklärt zu werden”.

1. Kriterium der UNESCO

Hinzu kommt noch der urbane Reichtum der Stadt und ihre vielen Denkmäler, von denen viele das Ergebnis der Jakobskultur sind und die im Mittelalter zusammen mit dem Jakobsweg entstanden. Somit stellen sie eine in der europäischen Geschichte beispiellose Widerspiegelung einer kulturellen und religiösen Bewegung dar.

Eine Wiege der Einflüsse

Außerdem wurde die Bedeutung, die Santiago de Compostela als Zufluchtsort der künstlerischen und architektonischen Einflüsse der gesamten iberischen Halbinsel hatte, berücksichtigt. Demnach lautet das 2.Kriterium der Erklärung der UNESCO wie folgt:

“In der Zeit der Romanik und des Barocks hatte die heilige Stätte von Santiago einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Kunst und der Architektur, nicht nur in Galicien, sondern auch im Norden der iberischen Halbinsel.”

2. Kriterium der UNESCO

Weitere Auszeichnungen

Bevor die UNESCO den Jakobsweg zum Weltkulturerbe ernannte, wurde er von Spanien zum Gut kulturellen Interesses erklärt. Im Jahr 1987 wurde der Jakobsweg zum ersten Kulturweg des Europarats.

Im Mai 1993 wurde der Jakobsweg als Europäisches Kulturerbe ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde von Brüssel verliehen, Alle Länder der Europäischen Union waren daran beteiligt.

Ernennung des französischen Jakobsweges als UNESCO-Weltkulturerbe

Im Jahr 1993, nach Ende des ersten Jakobsjahres, ernannte die UNESCO den französischen Jakobsweg zum Weltkulturerbe. Die Entscheidung, den französischen Jakobsweg in die Liste der Welterben aufzunehmen, fiel in der Stadt Cartagena in Kolumbien.

1993 ernannte die UNESCO den französischen Jakobsweg zum Weltkulturerbe.

Diese Einstufung umfasste die gesamte Strecke, die die Pyrenäen mit dem Herzen Galiciens vereinte. Dies stellte eine große Veränderung in der Einstufung der Welterben der UNESCO dar, da bis zu diesem Moment, lediglich Städte und Denkmalkomplexe diese Auszeichnung erhielten.

Im Jahr 1998 weitete die UNESCO die Erklärung des Weltkulturerbes auf alle Routen, die aus Frankreich kamen, aus. Somit wurden weitere Routen, wie die Via Podiensis, die Via Lemovicensis, die Via Turonensis und die Via Tolosana, ebenfalls in die Liste der UNESCO aufgenommen.

Die französischen Routen waren die ersten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden, weil sie im Mittelalter am meisten genutzt wurden, so wie wir Ihnen in der Geschichte des Jakobsweges darlegen. Außerdem war die französische Route dank der Bemühungen von Elías Valiña eine der ersten Routen, die im 20. Jahrhundert wiederhergestellt wurden. Und zwar wurden dort die ersten Symbole des Jakobsweges eingeführt.

Erweiterung

Im Juli 2015 traf sich in Deutschland die 39. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO. Dort wurde beschlossen, die verliehene Auszeichnung auf den Jakobsweg auszuweiten.

Laut der UNESCO wurde die Einstufung als Weltkulturerbe aufgrund der Notwendigkeit, die Ursprünge der Jakobstradition zu erklären und zu erhalten, auf andere Routen des Jakobsweges ausgeweitet. Wir sollten nicht vergessen, dass der Camino Primitivo bzw. der ursprüngliche Weg, wie der Name schon sagt, die erste Pilgerroute war.

Die nördlichen Jakobswege

Dadurch wurden auch die sogenannten nördlichen Jakobswege der Halbinsel in die Liste aufgenommen. Aufgrund dieser Erweiterung wurden vier neuen Routen die Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe verliehen, und zwar dem nördlichen Weg, dem ursprünglichen Jakobsweg, dem baskischen Weg durch das Inland sowie dem Camino Lebaniego.

Weitere Elemente

Zusätzlich zu den vorherigen nördlichen Routen, wurden in die Liste der Weltkulturerbe weitere 16 individuelle Elemente aufgenommen, die bei der compostelanischen Pilgerfahrt eine wichtige Rolle spielten, und zwar:

  • Die Kathedrale von Oviedo
  • Die Kathedrale von Lugo
  • Die Kathedrale von Bilbao
  • Die Kathedralbasilika Mariä Himmelfahrt (Mondoñedo)
  • Kathedrale Santa María (Vitoria)
  • Mariä-Himmelfahrts-Kirche (Castro Urdiales)
  • Kirche San Salvador (Priesca)
  • Marienkirche (Soto de Luiña)
  • Kloster San Salvador (Cornellana)
  • Kloster Santa María (Cenarruza-Puebla de Bolívar)
  • Stiftskirche Santa Juliana (Santillana del Mar)
  • Kloster Santa María (Sobrado)
  • Kloster Santo Toribio (Liébana)
  • Römische Mauer von Lugo
  • Tunnel von San Adrián (Guipúzcoa)
  • Puente de Briñas (La Rioja)

Wir hoffen, dass Sie diesen Artikel interessant fanden. Alles, was wir hier dargelegt haben, zeigt die internationale Bedeutung des Jakobsweges, sowohl kulturell gesehen als auch als historisches und natürliches Erbe.

Im Jahr 2015 beschloss man, die dem Jakobsweg verliehene Auszeichnung auch auf weitere Routen zu erweitern, wie auf den nördlichen Weg.

Wenn Sie die Erfahrung machen möchten, den Jakobsweg zu machen, der von der UNESCO zu einer Route internationalen Interesses eingestuften wurde, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Wir bei Santiago Ways sind wahre Liebhaber des Jakobsweges und helfen Ihnen gerne bei der Organisation Ihrer Reise.

Um sich mit unserem Team in Verbindung zu setzen, können Sie uns anrufen, uns unter einem beliebigen Beitrag unseres Blogs zum Jakobsweg einen Kommentar dalassen oder uns auf unserer Facebook-Seite schreiben. Unser Team wird sich so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir warten auf Sie!

Buen Camino!